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	<title>exclamation-point.de &#124; ich bin nicht hysterisch. Ich leide. &#187; goldenes Handwerk</title>
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	<description>ich bin nicht hysterisch. Ich leide.</description>
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		<title>Alles war aus Gold</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Farbexperimente]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Wohnung meiner Großeltern hing seit ich mich erinnern kann im zweiten Wohnzimmer ein kleines Regal aus sehr dunklem Holz. Es hing hinter der Tür und beherbergte allerlei Sammelfigürchen aus Zinn. Ich erinnere mich an einen Fingerhut, ein Bügeleisen und ein altmodisches Telefon. Als Kind habe ich mich oft gefragt, was der Sinn dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wohnung meiner Großeltern hing seit ich mich erinnern kann im zweiten Wohnzimmer ein kleines Regal aus sehr dunklem Holz. Es hing hinter der Tür und beherbergte allerlei Sammelfigürchen aus Zinn. Ich erinnere mich an einen Fingerhut, ein Bügeleisen und ein altmodisches Telefon. Als Kind habe ich mich oft gefragt, was der Sinn dieser Figuren war und ob sie eine Geschichte erzählen; ich habe wohl nicht ganz kapiert, dass sie einfach nur Nippes waren.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/bf867f8f.jpg"></center><br />
Das Regal ist schließlich in meinen Besitz übergegangen. Je älter ich wurde, desto charmanter fand ich die unperfekte Verarbeitung und die Aufteilung der Fächer. Die Größe finde ich auch praktisch &#8211; ich habe meinen Objektivdeckel mit ins Bild geschmuggelt für den Größenvergleich. Ich dachte erst, mein Opa hätte es vielleicht selbst gemacht, aber auf der Rückseite ist ein Aufkleber, auf dem &#8220;made in spain&#8221; steht. </p>
<p>Für mein Zimmer war das Teil mir aber zu dunkel. Also bin ich zum Baumarkt gefahren und habe mir Sprühfarbe besorgt. Elfenbein und Gold. Ich wollte gerne ein sehr helles Regal, die goldene Farbe war eine Eingebung. Türkis hätte ich mir auch gut vorstellen können, aber das gab es nicht.<br />
Mittlerweile sieht es so aus, für das Foto mit allerlei Krimskrams gefüllt, weil ich noch nicht ganz entschieden habe, was seinen Platz darin finden wird (Nähutensilien? Nagellacke?):</p>
<p><center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/536c9d77.jpg"></center><br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/7f2b927e.jpg"></p>
<p>Bei mir hängt das Regal auch hinter der Tür, neben meinem Spiegel.<br />
Die Idee mit dem Schlüsselhaken kam mir spontan im Baumarkt. Den Haken habe ich mit Powerstrips angeklebt. Ich mag die Optik, ich assoziiere das mit alten römischen Hotels, in denen alle Schlüssel an einem Schlüsselbrett hinter dem Empfangstresen hängen. <img src='http://exclamation-point.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_razz.png' alt=':tongue:' class='wp-smiley' /> <br />
In zwei der Abteilungen habe ich mit Kleister Teile von einer Landkarte aus Rom geklebt. Vielleicht werde ich die auch noch ein bisschen auf antik trimmen, aber vorerst bin ich zufrieden.</p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/9a2e3f3a.jpg"><br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/e8e467c9.jpg"></p>
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		<title>Stoffkisten-Nachschub</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 20:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[soundso]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaum, dass ich meine Stoffkisten von ungewollten und nicht verwendeten Resten getilgt habe, liefere ich gleich Nachschub&#8230; Aber man mistet schließlich aus, um sich von Altlasten zu befreien und Platz für Neues zu machen, oder? Am Montag habe ich also eine große Tüte Stoff durch die Stadt nach Hause geschleppt (und vorher auch noch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/9b1dbfe8.jpg"></p>
<p>Kaum, dass ich meine Stoffkisten von ungewollten und nicht verwendeten Resten getilgt habe, liefere ich gleich Nachschub&#8230; Aber man mistet schließlich aus, um sich von Altlasten zu befreien und Platz für Neues zu machen, oder?<br />
Am Montag habe ich also eine große Tüte Stoff durch die Stadt nach Hause geschleppt (und vorher auch noch einen Abstecher in die Theater-Werkstätten gemacht und meinen Theaterkarten-Vorrat für diesen Monat gesichert). Vor allem habe ich ja diesmal an den Reste-Wühltischen zugeschlagen, da ist das Glück bei meinen letzten Besuchen wirklich auf meiner Seite gewesen.<br />
Zum Beispiel der blaue Stoff auf dem oberen Bild. Ich hatte schon Ende letzten Jahres den Plan, einen Bikini oder Badeanzug zu nähen, allerdings sind solche Elastik-Stoffe nicht gerade ein Schnäppchen. Den 1,20m-Rest habe ich für zehn Euro erstanden und bin super zufrieden, weil ich ursprünglich auch blau als Farbe geplant hatte. Zwar dunkler, marineblau, aber das helle Blau finde ich auch schön. Ich habe hier auch noch Synthetik-Textilfarbe in dunkelblau, die Option den Stoff (teilweise?) zu färben besteht also auch noch.<br />
Ich habe da übrigens an ein High Waist-Retro-Modell gedacht, die Schnittmuster dazu habe ich auch parat:<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/4dfbb5db.jpg"><br />
<small>Bildquelle: <a href="http://burdastyle.de">Burdastyle.de</a></small></center></p>
<p>So oder so ähnlich, bei dem Oberteil bin ich mir jetzt schon sicher, dass mir das in Elastik zu viel Tamtam sein wird. Meine Nähmaschine stellt sich schon bei Jersey ungeschickt an. (Passenderweise habe ich mir vorgenommen, mir T-Shirts für den Sommer zu nähen. Natürlich aus Jersey. Das wird was. Der weiße Jersey mit dem Hippo-Print ganz oben auf dem Stapel war auch ein Rest.)</p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/b68adb44.jpg"><br />
Der Stoff mit den Streifen ist super anschmiegsam und erinnert mich auch wegen dem Muster an ein Pali-Tuch. Würde mich nicht wundern, wenn das nahezu reine Baumwolle oder Leinen wäre. Würde sich ziemlich gut als Nachthemd oder so machen. Oder sieht der zu sehr nach Gefangenenkleidung aus?<br />
Der grün-schwarz karierte Stoff ist eindeutig ein Kunstfasergemisch, fühlt sich aber nicht so schrecklich nach Plastik an, dass ich ihn nicht als Kleidungsstück tragen würde.<br />
Da beide Stoffe zwischen zwei und drei Meter lang sind, würden da ja sogar eventuell mehrere Projekte bei rausspringen. </p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/3a82ecbb.jpg"><br />
Für einen Schnäppchenpreis habe ich diese 1,20m Kunstleder erstanden. Ziemlich am Rand ist ein kleiner Fehler, der aber nicht ins Gewicht fällt. Beim Zuschnitt kann ich den ganz gut umgehen.<br />
Das Kunstleder ist wunderbar weich und griffig und fällt toll. Ich habe erst gesehen, dass es Kunstleder ist, als ich die Rückseite betrachtet habe. Ich freu mich darauf, das zu verarbeiten! Ich bin mir nur unsicher, ob ich eine Shorts oder einen Rock daraus machen soll:<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/875da37d.jpg"><br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/e8942af8.jpg"><br />
<small>Bildquelle: <a href="http://burdastyle.de">Burdastyle.de</a></small></center></p>
<p>Beide Modelle sind aus der neuen easy fashion F/S 12, die habe ich jetzt schon ins Herz geschlossen. Die Shorts hat das Burda-Team auch einmal aus Leder gearbeitet, wobei mir der Muschelsaum zu verspielt ist. Allerdings würden 1,20m mit Glück und Zuschnitt-Geschick auch eine lange Hose hergeben (ich habe nicht sehr lange Beine) &#8211; ich bin unentschlossen. Das Kunstleder bleibt erst mal eine Weile in der Kiste, da will ich nichts Hals über Kopf machen. Was meint ihr? </p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/498ef8d3.jpg"><br />
Dieser Picknickdecken-Feeling-Stoff war Meterware und ist bereits verarbeitet &#8211; leider hat es am Dienstag angefangen zu regnen und für ein Kleid aus diesem Stoff braucht man Frühlingswetter. Fotos werden gemacht sobald die Sonne wieder raus kommt! </p>
<p>Und der türkis-weiß-orange-gelbe Stoff ist auch schon zugeschnitten. Der ist so schön sommerlich farbenfroh. Mehr über das Projekt demnächst!</p>
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		<title>Projekt Lieblingsburda: Hotpants</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 21:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Burda]]></category>
		<category><![CDATA[Hose]]></category>
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		<description><![CDATA[Burda-Hefte durchblättern hat eine wunderbar inspirierende und irgendwie auch meditative Wirkung auf mich. Enorm aufgefallen ist mir, dass in den Heften von Frühjahr- und Sommermonaten viel mehr nach meinem Geschmack ist als in denen der Herbst- und Wintermonate. Diese Hefte habe ich, nachdem die komplette Vorschau online und überhaupt nicht mein Fall war, auch schön [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Burda-Hefte durchblättern hat eine wunderbar inspirierende und irgendwie auch meditative Wirkung auf mich. Enorm aufgefallen ist mir, dass in den Heften von Frühjahr- und Sommermonaten viel mehr nach meinem Geschmack ist als in denen der Herbst- und Wintermonate. Diese Hefte habe ich, nachdem die komplette Vorschau online und überhaupt nicht mein Fall war, auch schön im Kioskregal stehen lassen. </p>
<p>Mittlerweile hat sich ein klarer Favorit in meinem Burda-Schuber hervorgetan: das <a href="http://www.burdastyle.de/archiv/burda-style/07-2011_bsmid_160.html">Juli-Heft 2011</a>. Es gibt natürlich noch andere Schätzchen, die ich immer und immer wieder von vorne bis hinten durchblättere, aber dieses Heft ist ziemlich gut auf meinen Geschmack zugeschnitten.<br />
Ich habe so für mich ein kleines Projekt gestartet: nach und nach die Teile, auf die ich schon ewig ein Auge geworfen habe, auch nach zu nähen. <strong>Projekt Lieblingsburda</strong>. (Wobei es auch -burdas heißen könnte, wer weiß, was dieser Frühling so an Schnitten bringt.)</p>
<p>Angefangen habe ich recht spontan vor einer Weile mit der Shorts aus eingangs erwähntem Juli-Heft; Burda hat das Teil in bequemem Jersey umgesetzt, finde ich auch gut zum rumfläzen und auch als Nachtwäsche. Hatte aber keinen Jersey in entsprechender Qualität da, dafür aber ein Elasthan-Gemisch, von dem ich nicht mal mehr weiß, wofür ich es ursprünglich verwendet habe. </p>
<p><center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/f2e10e07.jpg" alt=""><br />
<small>Bildquellen: <a href="http://www.burdastyle.de/archiv/burda-style/07-2011_bsmid_160.html">burdastyle.com</a></small></center></p>
<p>Es war nur noch ein kleiner Rest da, der nicht einmal mehr einen Bund hergegeben hat, geschweige denn großzügige Nahtzugaben. Den Bund habe ich dann einfach aus schwarzem Jersey gemacht, in dem ein Gummiband steckt. Gemütlich. </p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/52a046d9.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/5efa6bec.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/3cacaeb2.jpg"></p>
<p>Der Saum ist mit schwarzem Kunstfaserschrägband einrolliert &#8211; hätte ich ihn umgeschlagen, wäre die Hose einfach zu kurz geworden. Der Sitz ist ziemlich bescheiden, wenn ich die nochmal nähe, werde ich auf jeden Fall im Schritt etwas verändern müssen. Aber da ich mir sowieso nichts Großes von diesem Kurzprojekt versprochen habe, kann ich nicht meckern. Es ist wirklich eine richtige Hotpants geworden, aber mit Leggins werde ich sie schon im Alltag tragen können. Außerdem ist sie ein super Teil für Longtops, da sieht man auch nicht, dass sie nicht gut sitzt. </p>
<p>Wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass ich anfange, nach Frühjahr-Burdas zu nähen. Wir sind ja auf dem besten Weg zum Frühling, endlich! Könnt ihr es auch nicht mehr erwarten, bis es nicht mehr so düster ist, oder macht euch das nichts aus?</p>
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		<title>Sir yes Sir</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieses Projekt basiert auf einer Idee, die sich im Laufe der Überlegungen so stark geändert hat, dass sie fast nichts mehr mit der Inspirationsquelle gemein hat. Lassen wir das &#8220;fast&#8221; weg, sie hat nichts mehr damit gemein. Wahrscheinlich gut so, eigener Stil, et cetera, aber argh, das Ausgangsteil hat mir so verdammt gut gefallen. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Projekt basiert auf einer Idee, die sich im Laufe der Überlegungen so stark geändert hat, dass sie fast nichts mehr mit der Inspirationsquelle gemein hat. Lassen wir das &#8220;fast&#8221; weg, sie hat nichts mehr damit gemein. Wahrscheinlich gut so, eigener Stil, et cetera, aber argh, das Ausgangsteil hat mir so verdammt gut gefallen. Aber wer weiß, vielleicht kann ich es mir mal beim Kostümverkauf unter den Nagel reißen.<br />
Gesehen habe ich das Teil in einem Theaterstück. Einer meiner Freunde trug in der Schlussszene eine verdammt coole Jacke. Bilder davon habe ich leider nicht gefunden, denn die Jacke ist nicht gerade leicht zu beschreiben. Sie sah aus wie etwas, das ich mir an einem Hofnarr zu Shakespeares Zeiten vorstellen könnte (von dem stammte das Stück nämlich) &#8211; passt also voll in mein Beuteschema. Wie aus Leinen mit bunten Einsätzen dann schwarzer Jersey geworden ist, kann ich selbst nicht mehr so genau nachvollziehen, ich glaube das hing damit zusammen, dass meine Übergangsjacke (ein ärzte-Kapuzenpulli mit Reißverschluss) mittlerweile etwa 6 Jahre auf dem Buckel hat und dementsprechend zerschlissen aussieht, innen aufgerauter Jersey aber so gemüüütlich ist. Außerdem verschluckt er gerne kleine Ungenauigkeiten, was mir in der Regel gelegen kommt. <img src='http://exclamation-point.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.png' alt=':D' class='wp-smiley' /> <br />
Dass aus bunt dann anthrazit wurde kann ich mir nur dadurch erklären, dass ich keinen anderen gemusterten Stoff da hatte, der überzeugt hat. </p>
<p>Als Vorlage habe ich mir die <a href="http://www.burdastyle.de/archiv/burda-style/12-2009_bsmid_82.html">Burda Style 12/09</a> geschnappt. Da ist ein Schnittmuster für einen (Herren-)Kapuzenpulli drin. Gefällt auch, aber verwendet habe ich es dann doch nicht, weil mir das zu viele Nähte an Stellen waren, wo ich keine Nähte haben wollte. Also habe ich mir für den Rumpf und die Ärmel ein Schnittmuster für ein Kapuzenshirt ausgesucht.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/12edc07f.jpg"><br />
Edward Cullen hier trägt den Hoodie, die Dame eine Abwandlung des Shirts ohne Kapuze aber mit Knopfleiste. Nichts Aufregendes. Den Rumpf habe ich auch so gelassen, Ärmel größtenteils auch, allerdings habe ich selbst die Kapuze entworfen und ein paar andere Details eingefügt, wie Paspeltaschen und Aufsätze an den Schultern mit einer durchlaufenden Paspel.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/a9df9c98.jpg"><br />
Eine Paspel ist ein Stück Stoff, das zwischen Nähten hervorschaut, könnte man sagen&#8230; Manchmal ist eine Kordel o.ä. eingefügt &#8211; ging super selbst zu machen, auch wenn es glücklicher Zufall war, dass ich so eine Kordel hatte. Diese Paspel läuft also an den Schulteraufsätzen entlang und durch die Kapuze durch.<br />
Die Form der aufgesetzten Teile hab ich auch selbst konstruiert und dadurch, dass ich die Nahtzugaben  mithilfe einer Pappschablone umgebügelt habe, war das Annähen auch gar nicht fitzelig.<br />
Als allerletztes habe ich das Band in die Kapuze eingefügt, mit dem man sie bei Wind und Regen zu ziehen kann.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/42615116.jpg" alt=""></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/6e729679.jpg" alt=""></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/a413b3dd.jpg" alt=""></center></p>
<p>Die Zierelemente vorne hab ich mir erst als Qual vorgestellt, ging dann aber ganz gut: sehr feste und steife Einlage auf den Jersey gebügelt und dann wie folgt abgesteppt und gebügelt (gut bügeln ist wirklich die halbe Miete):<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/8f73b584.jpg" alt=""><br />
Schließlich hab ich noch die stoffüberzogenen Knöpfe angenäht, die ich in meiner Knopfkiste vom Flohmarkt gefunden habe, et voilà. </p>
<p>Die Jacke ist angenehm zu tragen und super für Übergangswetter. Mit dem einen Ärmel bin ich nicht ganz zufrieden, aber dafür dass das meine ersten eingesetzten Ärmel waren und das eine Kunst für sich ist kann ich nicht wirklich klagen. </p>
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		<title>Das kommt davon wenn man der Rock&#8217;n&#039;Roll-Nostalgie nachgibt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Nadel & Faden]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Nähmaschine schon schwarz eingefädelt ist, kann ich ja gleich meinen Petticoat umarbeiten, hab ich mir irgendwann Ende Januar gedacht. Blickdichter wollte ich ihn machen, so dass ich ihn tatsächlich auch solo tragen könnte, und nur noch eine Schicht sollte er haben. Das Volumen sollte er beibehalten, aber nicht mehr so verknittert aussehen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Nähmaschine schon schwarz eingefädelt ist, kann ich ja gleich meinen Petticoat umarbeiten, hab ich mir irgendwann Ende Januar gedacht. Blickdichter wollte ich ihn machen, so dass ich ihn tatsächlich auch solo tragen könnte, und nur noch eine Schicht sollte er haben. Das Volumen sollte er beibehalten, aber nicht mehr so verknittert aussehen.<br />
Ich hab nicht viel Zeit mit Auftrennen verschwendet, sondern das <a href="http://exclamation-point.de/gesehen-und-inspieren-lassen-petticoat/">Ausgangsmodell</a> einfach auseinander geschnitten &#8211; puh, das ist schon über ein Jahr her, dass ich den genäht habe. Diesmal habe ich alle vertikalen Nähte als Französische Nähte verarbeitet, das kannte ich damals noch gar nicht. Somit habe ich nirgends offene Stoffkanten, die kratzen können.<br />
Die neue, verbesserte Version gefällt mir eindeutig besser. Vielleicht nicht so schön puschelig wie die, die man meistenst in Onlineshops sieht, aber andererseits ist das ja wieder das Gute daran, dass das ein Unikat ist. </p>
<p><center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/de0400bd.jpg" alt=""></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/08ce2582.jpg" alt=""></center></p>
<p>Als Zugabe gibt es noch einen roten Polkadot-Tellerrock. Das Stoffteil war ein Reststück und hatte schon einen Riss, den ich aber geflickt habe und der entweder unterm Shirt oder zwischen den Falten verschwindet. Außerdem habe ich noch eine seitliche Nahttasche mit Reißverschluss eingefügt. Bestimmte Sachen wie Handy und Schlüssel habe ich am liebsten direkt bei mir. Im Rucksack oder in der Tasche suche ich meistens eine Weile, bis ich die Sachen griffbereit habe und werde paranoid, ob sie mir nicht aus der Tasche geklaut worden sind. Außerdem gehöre ich zu den Personen, die einen Anruf oder eine SMS eher über den Vibrationsalarm als über das Klingeln mitkriegen, das höre ich meistens gar nicht, wenn mein Handy in einer Tasche steckt.<br />
Der Rock hat auch noch eine Lage roten Futterstoff bekommen, damit er schöner liegt und nicht an der Strumpfhose nach oben rutscht. Habe ich das erste Mal bei einem Rock gemacht, finde ich auch entspannter beim Tragen.<br />
Den Saumabschluss mit Schrägband ist nicht gerade mein Favorit, aber ich wollte keine Länge verschenken. Die Nahtzugabe durch ein anderes Stück Stoff, das unten angenäht und dann nach Innen umgeschlagen wird, zu ersetzen, war mir dann zu aufwendig, also Schrägband it is. Damit kann ich leben. </p>
<p><strong>Noch schnell eine Anmerkung in eigener Sache:</strong> Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass Google Friend Connect demnächst nur noch für Google-zugehörige Blogplattformen  nutzbar sein wird, falls ich das richtig im Kopf habe. Die Einbindung bei WordPress und Co. wird demnach nicht mehr möglich sein. Wenn ihr meinem Blog also weiterhin folgen möchtet, könnt ihr das über die in der Sidebar angegebenen Alternativen. Ende der Durchsage!</p>
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		<title>Gradient</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 12:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Farbexperimente]]></category>

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		<description><![CDATA[Da die Badewanne sowieso schon von meinem ersten dip dye-Versuch schmutzig war, habe ich gleich weiter gemacht mit der Farbschlacht. Damit sich das Wanne putzen dann auch lohnt&#8230; Die Idee, Strumpfhosen zu färben, stammt nicht von mir. Wer genau damit angefangen hat, weiß ich nicht, aber ich habe gehört, dass dieser Blog einer der ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da die Badewanne sowieso schon von meinem ersten dip dye-Versuch schmutzig war, habe ich gleich weiter gemacht mit der Farbschlacht. Damit sich das Wanne putzen dann auch lohnt&#8230; </p>
<p>Die Idee, Strumpfhosen zu färben, stammt nicht von mir. Wer genau damit angefangen hat, weiß ich nicht, aber ich habe gehört, dass <a href="http://fashionista.com/2008/01/diy-lacroix-leggings/">dieser Blog</a> einer der ersten war, der darüber geschrieben hat. Wie dem auch sei! Ich bin sowieso totaler Fan von bunten und ausgefallenen Strumpfhosen und Leggins und trage sie auch oft zu Shorts. (Ich betone noch einmal, dass ich mich über Strumpfhosen-freundlicheres Wetter sehr freuen würde! Nicht zu warm, nicht zu kalt, nicht zu nass. Wenn schon Ansprüche stellen, dann richtig.)<br />
Ich habe diese Färbemethode selbst ausprobiert und muss mich wirklich zusammenreißen, mich nicht mit zig verschiedenen Strumpfhosen einzudecken, um sie einzufärben. Gefällt. Gefällt sehr!<br />
Wirklich wichtig ist, wie ich gemerkt habe, dass der einzufärbende Stoff wirklich gut nass ist und gleichmäßig ins Farbbad getaucht wird. Den unteren Teil der Strumpfhose habe ich mehrmals eingetaucht, damit die untere Partie auch wirklich dunkler ist als die obere.<br />
Wichtig ist allerdings, wenn ihr das nachmachen wollt, dass ihr darauf achtet, Textilfarbe zu verwenden, die für synthetische Stoffe wie Nylon und Elasthan/Lycra vorgesehen ist. Ich hab meine sehr schnell und günstig über Ebay gefunden.</p>
<p><center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/5cb729b8.jpg" alt=""></center></p>
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		<title>Auf ein Neues: immer wieder Jersey</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 18:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Burda]]></category>
		<category><![CDATA[Farbexperimente]]></category>
		<category><![CDATA[Jersey]]></category>
		<category><![CDATA[Kleid]]></category>
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		<description><![CDATA[Jersey ist so ein herrliches Material mit so vielen Macken. Wäre die Verarbeitung nicht so eine Herausforderung, würde viel viel mehr Klamotten aus Jersey machen. Fällt geschmeidiger als Baumwolle, ist elastisch, recht pflegeleicht und so gut wie knitterfrei und das Tragegefühl-Spektrum reicht von flauschig-warm bis luftig. Da ich keine Overlock-Maschine besitze habe ich mir eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jersey ist so ein herrliches Material mit so vielen Macken. Wäre die Verarbeitung nicht so eine Herausforderung, würde viel viel mehr Klamotten aus Jersey machen. Fällt geschmeidiger als Baumwolle, ist elastisch, recht pflegeleicht und so gut wie knitterfrei und das Tragegefühl-Spektrum reicht von flauschig-warm bis luftig.<br />
Da ich keine Overlock-Maschine besitze habe ich mir eine Zwillingsnadel zugelegt. Nur mal so zum Ausprobieren. Viel habe ich davon nicht erwartet, da ich von Anfang an der Überzeugung war, dass die Nadel nach ein paar Stichen ganz bestimmt brechen würde. Das klingt vielleicht übertrieben pessimistisch, aber meine Nähmaschine ist so alt wie ich (wenn auch in top Zustand) und ich konnte mir nicht wirklich vorstellen, dass Zwillingsnadel und alte Nähmaschine miteinander funktionieren. Tun sie aber, und wie! Das macht die Jersey-Verarbeitung viel erträglicher. Richtig gute Freunde sind wir immer noch nicht geworden, aber besser leiden können wir uns auf jeden Fall. <img src='http://exclamation-point.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.png' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich einen Ballen grauen Jersey von jemandem abgestaubt habe &#8211; ich habe das Ganze erst kleinteilig verarbeitet, so kleinteilig, dass der Berg gar nicht weniger geworden ist (gefühlt). Nachdem ich gemerkt habe, dass ich mit der Zwillingsnadel recht gut zurande komme, wollte ich sehen, ob dieser Ballen nicht auch noch ein Top hergibt. Ich wusste schon, dass da Löcher im Stoff waren, als ich ihn bekommen habe, hatte aber keine Ahnung, wie glücklich oder unglücklich die im Stoff plaztiert waren. Also alles ausgebreitet und siehe da &#8211; da springt nicht nur ein Top bei raus, sondern sogar ein Longtop! Oder ein Minikleid, wie man will.<br />
Als Vorlage habe ich mir ein Kleid aus der <a href="http://www.burdastyle.de/archiv/easy-fashion/herbst-winter-2009_bsmid_76.html">easy fashion Herbst/Winter 2009</a> rausgesucht:<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/2920256a.jpg" alt=""><br />
<small>Bildquelle: <a href="http://www.burdastyle.de/archiv/easy-fashion/herbst-winter-2009_bsmid_76.html">Burdastyle.de</a></small></center></p>
<p>Ich mag beide Kleider total, obwohl ich mich nicht als ein Pailetten-Freund einordnen würde. Naja, man kann sich ja auch über sich selbst täuschen. Den Ballon-Effekt beim weißen Kleid finde ich super, aber das würde auch bedeuten, dass ein Futter nötig ist, worauf ich aber nicht nur mangels Futterstoff verzichten wollte. Ich habe auch die Falten am Vorderteil weggelassen, die man hier nicht wirklich sehen kann, und die Armlöcher etwas verkleinert&#8230; Bei Tops habe ich das ständige Problem, dass mir die Armlöcher viel zu tief hängen. Außerdem habe ich den Saum hinten abgerundet und an den Trägern innen gehäkelte Wäschehalter mit Druckknöpfen angebracht, damit weder BH- noch Jerseykleidträger verrutschen, das ist von außen natürlich unsichtbar. So viel ist vom ursprünglichen Schnitt also gar nicht geblieben.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/35447523.jpg" alt=""></center></p>
<p>Ganz unspektakulär. Wer genau hinschaut, sieht vielleicht, dass ich einmal rotes Garn und unten am Saum schwarzes Garn verwendet habe. Das hat natürlich einen guten Grund, denn nachdem der &#8220;Rohbau&#8221; fertig war, ging das Färbeexperiment los: erst habe ich das komplette Stück rot gefärbt, dann wurde es in schwarze Farbe getunkt um einen Verlauf zu schaffen: </p>
<p><center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/f3790764.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/23879020.jpg"></center></p>
<p>Ich finds großartig und freue mich schon darauf, das Teil endlich tragen zu können! <img src='http://exclamation-point.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.png' alt=':D' class='wp-smiley' />  Gut, der Verlauf ist etwas streifig. Allerdings musste ich die Bilder auch aufhellen, bei den düsteren Lichtverhältnissen, die draußen herrschen, sind die Bilder einfach nichts geworden. In Original ist der Verlauf etwas gleichmäßiger, bzw. es fällt nicht so sehr auf wie auf den Bildern. Der Rand unten ist auch etwas dunkler in Wirklichkeit. Und für das erste Mal &#8220;dip dye&#8221; ausprobieren bin ich super zufrieden! <img src='http://exclamation-point.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.png' alt=':D' class='wp-smiley' />  Der zweite Durchlauf hat noch viel besser geklappt, aber darüber schreibe ich dann im Laufe der Woche.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>How would you cope if the world decided to make you suffer for all that you were?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 18:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Nadel & Faden]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich vor einigen Jahren die ersten Gehversuche mit der Nähmaschine unternommen habe, habe ich mir gerne Inspiration von einer Livejournal-Community geholt. Ich weiß gar nicht mehr, wie sie heißt, weil ich auch schon lange nicht mehr dort vorbei schaue. Es ging eher um die Weiterverarbeitung oder das Aufpeppen von bereits vorhandenen Kleiderstücken als um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich vor einigen Jahren die ersten Gehversuche mit der Nähmaschine unternommen habe, habe ich mir gerne Inspiration von einer Livejournal-Community geholt. Ich weiß gar nicht mehr, wie sie heißt, weil ich auch schon lange nicht mehr dort vorbei schaue. Es ging eher um die Weiterverarbeitung oder das Aufpeppen von bereits vorhandenen Kleiderstücken als um die Selbsterstellung von Klamotten und hatte viele dankbare Projekte für Anfänger zu bieten.<br />
Im Kopf geblieben ist mir allerdings Lex mit ihrem Label <a href="http://smarmyclothes.com/">Smarmy Clothes</a>. Ich habe schon damals ihre Farb- und Musterzusammenstellung und die Weiterverarbeitung von Band-T-Shirts bewundert (sie betreibt übrigens auch eine <a href="http://whatthecraft.com/">Tutorialseite</a>).<br />
Jahre später bin ich dann auf eine Kollektion von <a href="http://www.mayahansen.com/fashion/website/default.php?content=colection3.xml&#038;lang=ENG">Maya Hansen</a> gestoßen, ich weiß gar nicht mehr ob der Link in Zusammenhang mit Smarmy Clothes genannt wurde oder ob ich selbst beides in Verbindung gebracht habe. Jedenfalls finde ich die Kombi Korsett bzw. Korsagenoberteil plus Bandshirt verdammt cool. Damals habe ich auch schon erste stümperhafte Versuche in diese Richtung unternommen, bin aber am Jersey der Shirts verzweifelt. Viel hat sich da auch nicht geändert. Heute weiß ich zwar mehr, aber gewisse Dämonen fordere ich nur ungern heraus. </p>
<p>Vor ein paar Wochen habe ich das Projekt Korsage dann aber in Angriff genommen. Den Anstoß dazu hat wahrscheinlich die Korsage gedient, die ich auf dem Flohmarkt gefunden habe, ganz schlicht in schwarz, sieht eher aus wie ein trägerloses Top als eine Korsage. Das Tragegefühl war so überraschend angenehm, dass alle Zweifel beseitigt waren. Ich habe das Gefühl, dass meinem Rücken die gerade Haltung, die man durch die Stützstäbchen hat, total gut tut; ich habe mich auch nicht wie befürchtet eingeengt gefühlt und Luft holen war auch kein Problem.<br />
Also: let&#8217;s do it. Da man angenehmer Weise eher wenig Stoff benötigt, habe ich geguckt, was meine Reste so hergeben und mich dann &#8211; unüblich bei mir, aber super hilfreich! &#8211; an die Skizzen gesetzt:<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/7c826764.jpg"><br />
Ein Unterbrustkorsett ohne Schnürung sollte es werden (also die Skizzen links), Farbschema schwarz/rot. Nächster Schritt: Zuschneiden und Materialien zusammensuchen.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/b0da6751.jpg"><br />
Zuerst habe ich ein Probeteil aus festem Baumwollstoff genäht. Den habe ich von meiner Großcousine, die ihn von der Schwiegermutter bekommen hat, falls ich das richtig im Kopf habe. Probeteil hat nach ein paar Änderungen gepasst und wurde wieder auseinander genommen, um den Oberstoff damit zu verstärken. Das funktioniert super! Der Oberstoff ist ein ziegelroter Satin, von dem man nicht richtig sagen kann ob er rot oder orange ist, teils mit Polkadot-Tüll überzogen (ich dachte ich brauche diese Reste niemals auf, und tada! Eines Besseren belehrt.), als Futter schwarzen Futterstoff und zum Schließen Reste des Haken-und-Ösen-Bandes, das ich auch schon jahrelang besitze und nicht angerührt habe. Bei manchen Dingen warte ich eben gerne auf <em>das</em> Projekt, vor allem, wenn sie so teuer sind wie das Band&#8230;<br />
Nicht abgebildet sind Korsettstäbchen, Satin-Schrägband und Satinband, mit dem ich die Nähte verdeckt habe.<br />
Viele Arbeitsstunden später sieht das Ergebnis so aus:<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/a7c60f85.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/c8443b80.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/378f486b.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/861e2b8c.jpg"></center></p>
<p>Ich bin verdammt stolz. Gut, am Futter hab ich übel geschlampt, aber hey, ich wollte fertig werden und irgendwann ist dann auch meine Geduld zu Ende. Aber mit dem Rest bin ich erstaunlich zufrieden. Ich hatte weit weniger Probleme und Nervenzusammenbrüche als erwartet, dafür, dass das Ergebnis so überzeugend geworden ist. Wahrscheinlich, weil ich im Voraus geplant und ein Probestück gemacht habe. Es passt auch super, ist an ein paar Stellen vielleicht einen Hauch zu groß, aber das macht nichts. Vielleicht ist es auch eher eine Korsage als ein Korsett, so stark formt es meinen Körper nämlich nicht.<br />
Der <strong>Soundtrack</strong> (und Namengeber) für dieses Teil war <em>Girls like you</em> von The Naked and Famous: <em>don&#8217;t you know people write songs about girls like you?</em></p>
<p>Das Outfit werde ich übrigens an der nächsten Premiere anziehen, ich freue mich <em>enorm</em>. Diese Premiere wird mein vorgezogenes Weihnachten. Nein, besser, aus Weihnachten mache ich mir nicht viel. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Alles aus Resten</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 11:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Verwandten aus dem Norden habe ich neulich ein Paket mit Nähzeug bekommen; darunter waren auch ein paar Reißverschlüsse, die aus dem Tante-Emma-Laden meiner verstorbenen Großtante stammen. Das kam mir sehr gelegen, ich bin selbst meistens viel zu geizig, (neue) Reißverschlüsse zu kaufen. Auf einem Flohmarkt vor ein paar Wochen habe ich eine weiße Leinenbluse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Verwandten aus dem Norden habe ich neulich ein Paket mit Nähzeug bekommen; darunter waren auch ein paar Reißverschlüsse, die aus dem Tante-Emma-Laden meiner verstorbenen Großtante stammen. Das kam mir sehr gelegen, ich bin selbst meistens viel zu geizig, (neue) Reißverschlüsse zu kaufen.<br />
Auf einem Flohmarkt vor ein paar Wochen habe ich eine weiße Leinenbluse für ca. 30 Cent erstanden. Zuhause habe ich sie in einem Eimer mit Schwarztee eingefärbt.<br />
Zusammen mit Resten von gemusterter Baumwolle, Stickgarn und Jersey-Resten für das Futter ist dann ein Prototyp Mäppchen entstanden. Prototyp, weil mir das Ganze dann doch etwas zu blumig war und ich vorhabe eine etwas neutralere Version zu nähen, vielleicht auch mit verschiedenen Materialien (Plastiktüte!) und Stoffarten. Das Leinen finde ich aber toll als Kontrast zu dem Patchwork-Charakter und wird definitiv so beibehalten. </p>
<p><center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/87ef858e.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/1238eaa4.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/b1cdc982.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/1c8d00dd.jpg"></center></p>
<p>Ich arbeite gerade noch an einem anderen Projekt, für das ich aber Zutaten aus dem Internet bestellen muss, da ich sie hier nirgends finden konnte. Ich freue mich aber schon wenn ich <em>endlich</em> weiter nähen und das Resultat zeigen kann. </p>
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		<title>Sordid details following</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 11:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kleid]]></category>
		<category><![CDATA[Nadel & Faden]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit &#8211; ich denke, ich kann getrost von Monaten sprechen &#8211; habe ich auf der Suche nach Ideen und Inspiration Modcloth durchsurft und habe mich etwas verguckt. War ja auch zu erwarten, die Seite hat wirklich viele schöne Klamotten online, die ich nachnähen würde. Speziell geht es um das such a Sweetheart-Kleid, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit &#8211; ich denke, ich kann getrost von Monaten sprechen &#8211; habe ich auf der Suche nach Ideen und Inspiration Modcloth durchsurft und habe mich etwas verguckt. War ja auch zu erwarten, die Seite hat wirklich viele schöne Klamotten online, die ich nachnähen würde.<br />
Speziell geht es um das <a href="http://www.modcloth.com/Modcloth/Womens/Dresses/-Such-a-Sweetheart-Dress">such a Sweetheart</a>-Kleid, das einfach so viele meiner Lieblingsformen und -details verbindet, dass ich den Versuch wagen wollte, meine eigene Version zu nähen. Zuerst habe ich einen nähren Blick vorgenommen und die Details notiert:<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/f8de4871.jpg" alt="" title=""></center></p>
<p>Die Bilder geben schon einiges her, wo was angenäht worden ist und wo sich welche Details im Original befinden. Kann ja aber alles nach eigenem Geschmack geändert werden, zum Beispiel ist ein durchscheinender Rock ein absolutes No-Go für mich, bei sowas fühle ich mich nicht wohl. Also entweder blickdichte Baumwolle oder Futter. (Die Wahl fiel auf letzteres, da meine Baumwolle mir auch nicht blickdicht genug war.)<br />
Was die Farben anging war klar, dass Schwarz den Hauptpart spielen würde. Grau fand ich als Kontrast ziemlich cool, passt auch zu allen Accessoires, Strumpfhosen, Lippenstiften und so weiter. Auf der kleinen Vorschau dachte ich, der graue Stoff sei meliert, aber im Zoom ist zu sehen, dass der Stoff gestreift ist. Gefällt mir nicht ganz so gut, muss ja aber auch nicht übernommen werden. </p>
<p>Bei der Stoffauswahl war ich etwas eingeschränkt. Ich wollte für das Oberteil Jersey nehmen, weil ich die Idee von der unterschiedlichen Textur und dem unterschiedlichen Habitus der Stoffe auch noch ein schönes Detail finde. Grauen Jersey, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, habe ich nicht gefunden. Was mir stattdessen gut gefallen hat war ein anthrazitfarbener Jersey, der je nach Licht auch nach Graulila aussieht. Damit ist der farbliche Kontrast zwar nicht mehr so groß, aber auch kleine Farbkontraste weiß ich zu schätzen. </p>
<p>Beim Oberteil habe ich hin und her überlegt, ob ich einen Schnitt von einem Bustier o.ä. verwenden soll, habe mich dann aber selbst an einem Muster versucht und zur Sicherheit noch ein Probeteil angefertigt. Hat geklappt. Also das Ganze auf den mit Vlieseline bebügelten Jersey übertragen und anprobiert. Dabei habe ich dann die Abnäher gesteckt und später mit Faden markiert.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/e5de81b1.jpg"></center></p>
<p>Bis dahin hat alles wunderbar hingehauen und auch das restliche Kleid zusammen zu werfen hat geklappt. Mein einziges Problem, oder besser gesagt der einzige Störfaktor ist für mich jetzt, dass der Rockteil durch das Futter am Oberteil etwas absteht und so aufgepufft wirkt. Das könnte sich durch eine Runde bügeln beheben lassen, aber ich habe etwas Angst, nach einigen Stunden Tragen wieder ein taillenloses, puffiges Kleid zu haben. Ich bin gerade noch dabei, dieses Problem in den Griff zu kriegen. Die Lösung habe ich mir schon überlegt und der Anfang ist auch gemacht, aber der Antrieb, der fehlt mal wieder. Da es aber mittlerweile sowieso viel zu kalt ist, um dieses Kleid auf der nächsten Theaterpremiere zu tragen, bin ich auch nicht sonderlich in Eile. </p>
<p>Bei mir ist es übrigens auch kein Sweetheart-Kleid. Bei mir heißt es Ashes to ashes (funk to funky), weil das Lied von David Bowie beim Nähen rauf und runter lief.<br />
Sehr viel länger hinhalten will ich euch nicht, hier sind Bilder vom fast fertigen Kleid, ungebügelt und so weiter, weshalb es teilweise etwas schief und aufgebauscht aussieht:<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/d32ee314.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/830bb612.jpg"></p>
<p><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/diy/2842d593.jpg"></center></p>
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