Sonntag
22. Mai
2011

Angekommen

Es hat Klick gemacht und ich weiß jetzt, was mir die ganze Zeit gefehlt hat. Ich weiß jetzt, wo ich zuhause bin.

Wenn du zweieinhalb Monate um halb neun Uhr morgens aus dem Haus gehst und erst um elf Uhr abends wiederkommst, tagelang keine Zeit hast deine Mails zu checken und das Gefühl hast, nur zum Schlafen daheim zu sein, die erste Vesperpause irgendwann um halb fünf machst, und trotzdem jeden Morgen aufstehst und dich auf deine Arbeit freust, gut gelaunt bist und schon mit einem Grinsen in der Bahn sitzt weil du einfach unglaublich Bock auf den Job hast, muss das wohl was bedeuten, oder?

Weil Freiheit das höchste Gut ist, nicht Sicherheit

Gestern Abend hatte unser Stück Premiere. Auch wenn wir unvorteilhafte Plätze hatten war das egal, immerhin kannte zumindest ich das Stück ja schon fast auswendig und werde es mir auch nochmal anschauen. Vielleicht wieder mal von hinter der Bühne. Hat auch seinen Charme mit den Schauspielern hinten zu sitzen.

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Metropolis/The Wrench Monkey Gang

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Die Premierengeschenke waren grandios. Irgendwie haben wir uns alle unabhängig voneinander das gleiche Zitat ausgesucht und auf die “Toi, Toi, Toi”-Karten geschrieben (“Scheiße verdammter Scheißdreck!”). Und einen Kunstband über Feminismus und Kunst habe ich geschenkt bekommen. Könnte passender nicht sein.

Ich bin verdammt traurig dass die wunderbare Zeit vorbei ist. Der ganze Stress und Ärger, der sich aber im Endeffekt immer gelohnt hat, schweißt eben zusammen.
Aber: am Theater sieht man sich immer zweimal.

Montag
21. März
2011

Eins nach dem anderen?

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Momentan habe ich etwas mehr Zeit für kreative Dinge. Noch. Die nächsten Monate werden sehr stressig werden, aber ich bin mir sehr sicher, dass es das wert sein wird. Meine Erlebnisse werde ich natürlich festhalten, auf welche Art auch immer. Wahrscheinlich wird es eher ein kleiner Rückblick werden, da ich nicht zu viel preisgeben möchte. Ich kenne die rechtliche Lage nicht. Und ich möchte natürlich kein Spielverderber sein und meine Freunde spoilern. Und bei manchen Sachen halte ich einfach generell lieber die Klappe. Aber zurück zum Thema Kreativität.

Vor einer Weile habe ich bereits einen Beitrag über Journals verfasst. Als Nicht-Tagebuchschreiber habe ich mir selbst die Herausforderung gestellt, meine Erlebnisse in einem Art Journal festzuhalten. Cover und Rückseite (schwarz) sind soweit schon gestaltet, die erste Seite ist auch fertig. Der Rest folgt dann im Laufe der Zeit und ich bin sicher, dass ich Ausschnitte des Ergebnisses hier präsentieren werde.

Was das Travel Journal für den diesjährigen Urlaub betrifft, bin ich auch recht optimistisch. Cover und Rückseite sind bereits fertig und die noch leeren Seiten könnt ihr oben im Bild sehen. Ich stelle es mir sehr cool vor, Urlaubsbilder im Passbildformat auszudrucken und die Seiten damit zu gestalten. Größere Bilder würden den Rahmen sprengen, ich wollte ja ein Minijournal machen.
Die Transportbox bzw. Aufbewahrungsbox ist auch schon so gut wie fertig. Immerhin kann ich das Buch erst binden, wenn ich alle Materialien gesammelt habe, und die losen Blätter, Karten, Mappen und andere Erinnerungsstücke möchte ich nicht einfach so in den Koffer werfen.
Bilder gibt es aber erst kurz vor oder nach meinem Urlaub, fürchte ich. :tongue:

Die nächsten Wochen und Monate werde ich also mit meinem Art Journal beschäftigt sein, wie es sich eben ergibt. Andererseits habe ich auch sehr Lust, ein Journal über meine Italienreisen in der 10. und 12. Klasse zu machen. Zum einen ist mir aufgefallen, dass ich die Erlebnisse und Eindrücke gar nicht schriftlich festgehalten, sondern nur Bilder geschossen habe. Zum anderen habe ich von besagten Bildern noch viele Ausdrucke übrig. Beim Aufräumen habe ich am Wochenende noch Tickets, Eintrittskarten und sogar eine Rechnung von einem Restaurant in einem Briefumschlag gefunden, die ich ja extra aufgehoben habe, weil ich sie irgendwo verwerten wollte.
Jetzt mache ich mir natürlich lauter Gedanken zum Format und einzelnen Layouts. Die Idee ein gemeinsames Journal über Rom und Giglio zu machen, auch wenn ich die beiden Orte separat behandeln werde, gefällt mir sehr gut. Material habe ich ja auch genug. Nur fürchte ich ein wenig, dass ich ich jetzt anfange, ich das andere Journal vernachlässige, was ich auf keinen Fall will. Außerdem kenne ich mich, wenn ich mir zu viel auf einmal vornehme, vergeht mir die Lust und die Kreativität geht wieder für eine Weile flöten. Wenn ich das Journal über Italien anfange, will ich es auch fertig machen, ich mag keine unfertigen Projekte liegen lassen.
Deswegen habe ich mir vorgenommen, eins nach dem anderen zu machen, auch wenn es mir etwas schwer fällt, weil ich so viele Ideen habe. Aber die schreibe ich dann eben auf und übe mich in Geduld.

Dienstag
08. März
2011

100 Jahre Frauentag


 
Danke an alle, die dafür gekämpft haben, dass ich eine Bildung genießen kann. Das Wahlrecht. Die Freiheit, zwischen Klamotten aus der Herrenabteilung und Frauenkleidung wählen zu können, und all die Dinge, die ich hier aus Zeitgründen nicht aufführen möchte.

Danke. Und Cheers.

Geschichtlicher Überblick und Linksammlung auf der Mädchenmannschaft.

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