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	<title>exclamation-point.de &#124; Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf!</title>
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	<description>Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf</description>
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		<title>Upcycling: Plastikt&#252;ten</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 10:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin jemand, der gerne sch&#246;ne Sachen aufhebt. Dass ich trotzdem nicht viel Kruscht rumstehen habe liegt wohl daran, dass ich unterscheide zwischen &#8220;Dinge, die sich upcyclen lassen&#8221; und &#8220;Sachen, die ich wahrscheinlich nie wieder anr&#252;hre und total vergesse dass ich sie jemals besessen habe&#8221;. Letztere werden nicht aufgehoben.
Erstere hingegen sind toll. Zum Beispiel die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin jemand, der gerne sch&#246;ne Sachen aufhebt. Dass ich trotzdem nicht viel Kruscht rumstehen habe liegt wohl daran, dass ich unterscheide zwischen &#8220;Dinge, die sich upcyclen lassen&#8221; und &#8220;Sachen, die ich wahrscheinlich nie wieder anr&#252;hre und total vergesse dass ich sie jemals besessen habe&#8221;. Letztere werden nicht aufgehoben.<br />
Erstere hingegen sind toll. Zum Beispiel die Plastikt&#252;ten vom Comicshop. Normalerweise verzichte ich auf Plastikt&#252;ten weil ich sowieso eine Umh&#228;ngetasche dabei habe, in die in der Regel alles reinpasst; oft habe ich auch eine Stofft&#252;te mit die &#228;rzte-&#228; drauf dabei, wenn ich wei&#223;, dass ich einen gr&#246;&#223;eren Einkauf t&#228;tigen muss. Aber zu Batman-, Peanuts- und anderen bunten Motiv-T&#252;ten sag ich nicht nein. </p>
<p>Vielleicht fragt ihr euch jetzt was man bitte mit Plastikt&#252;ten machen kann ohne sie als, nunja, T&#252;ten zu benutzen. Meine Antwort: <b>viel!</b></p>
<p><center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/7cec4e96.jpg" alt=""><br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/1d37998f.jpg" alt=""><br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/972fa10a.jpg" alt=""></center></p>
<p>Plastikt&#252;ten kann man n&#228;mlich ganz einfach verschmelzen und alle m&#246;glichen Sachen draus n&#228;hen, kleben, ich kann mir auch vorstellen dass sie sich gut f&#252;r ein Buchcover oder eine Karte verwenden lassen.<br />
Den Rei&#223;verschluss f&#252;r mein neues M&#228;ppchen habe ich aus einer alten Tasche, die ich danach weggeschmissen habe, ausgeschnitten. Der Futterstoff war ein Restst&#252;ck aus meiner Stoffkiste.<br />
Das Gute ist, dass das Plastik wasserabweisend ist, ein neuer Kulturbeutel ist auch schon in Planung, das Material ist daf&#252;r ja perfekt.<br />
<span id="more-746"></span><br />
Um die T&#252;ten einzuschmelzen, schneidet die Seiten auseinander. Haben die Griffe noch eine Lage Plastik als Verst&#228;rkung, schneidet sie weg.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/92376300.jpg" alt=""></center></p>
<p>Am Besten verschmelzt ihr mehrere Lagen Plastikt&#252;ten miteinander, das schafft Stabilit&#228;t und verhindert meinen Erfahrungen nach auch, dass sie T&#252;ten total zusammenschnurzeln und auf einmal das viertelfache ihrer Gr&#246;&#223;e haben, L&#246;cher entstehen und das Motiv unkenntlich wird.<br />
Ihr k&#246;nnt ganz normale, langweilige Plastikt&#252;ten von einem Kaufhaus eurer Wahl nehmen. Ich habe graue Plastikbeutel verwendet, die ich noch von meiner <a href="http://exclamation-point.de/kaffee-und-kuchen/">Kunstperformance</a> &#252;brig hatte. Sie lassen sich mehrmals falten, was gut f&#252;r den Stabilit&#228;tsfaktor ist. Achtet aber darauf, besagte Griffverst&#228;rker und eventuelle Zugb&#228;nder weg zu schneiden.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/a17774bd.jpg" alt=""></center></p>
<p>Legt unter eure Plastikt&#252;ten Backpapier, und zwar so, dass die Backpapierfl&#228;che gr&#246;&#223;er ist als die Plastikt&#252;ten, sonst klebt das Ganze an euren B&#252;gelbrett, und wer will das schon. Oben drauf kommt nochmal Backpapier, das wieder gr&#246;&#223;er sein muss als die Plastikt&#252;ten.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/a389a771.jpg" alt=""></center></p>
<p>Jetzt b&#252;gelt drauf los. Ich hab die h&#246;chstm&#246;gliche Temperatur eingestellt, habe aber keine Ahnung, ob das in manchen F&#228;llen nicht sch&#228;dlich sein kann. Bei mir ist nichts passiert und das Resultat ist ordentlicher als die Male davor, bei der ich einfach die eingestellte Temperatur gelassen habe.<br />
Achtet darauf, nicht zu lange an einer Stelle zu b&#252;geln bzw. das B&#252;geleisen auf einer Stelle stehen zu lassen, wie bei Klamotten eben. Nehmt euch besonders die R&#228;nder vor! Es kann sein, dass sich die Plastikt&#252;ten voneinander l&#246;sen, wenn sie nicht richtig verschmolzen worden sind.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/0a87eed7.jpg" alt=""></center></p>
<p>Achtet darauf, dass das Plastik immer zwischen dem Backpapier ist und nirgends rauslugt. Das Backpapier kr&#252;mmt sich etwas, was aber normal ist.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/104e2f1b.jpg" alt=""></center></p>
<p>Wenn ihr das Gef&#252;hl habt, keinen Fleck mit B&#252;geln ausgelassen zu haben, wartet etwas und l&#246;st dann das Backpapier vom Plastik.<br />
Die Oberfl&#228;che der verschmolzenen T&#252;ten sieht so aus. Im Idealfall habt ihr eine stabile Lage Plastik.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/8c16f2cb.jpg" alt=""></center></p>
<p>Das Gleiche macht ihr mit den restlichen T&#252;tenst&#252;cken. Dazu k&#246;nnt ihr das Backpapier vom ersten Durchgang nehmen.<br />
Auf die verschmolzenen T&#252;ten lassen sich ganz leicht Formen zeichnen, die man dann ausschneiden kann; es ist auch nicht schlimm, wenn die R&#228;nder unregelm&#228;&#223;ig sind, das Problem l&#228;sst sich einfach mit einer Schere beheben.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/0263bee0.jpg" alt=""></center></p>
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		<title>Generation Pragmatisch</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 12:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die zweite Auff&#252;hrung eines St&#252;ckes ist meistens nicht so gut wie die Premiere. Das hat verschiedene Gr&#252;nde, beispielsweise weil man dazu neigt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen und der Drive und die Euphorie von der Premieren-, alles-muss-jetzt-gut-laufen-Auff&#252;hrung abgeklungen ist. Das ist ja aber weder ein Beinbruch noch der Weltuntergang. Ich war schon darauf eingestellt, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweite Auff&#252;hrung eines St&#252;ckes ist meistens nicht so gut wie die <a href="http://exclamation-point.de/entutopisiert-und-ideologisch-leer/">Premiere</a>. Das hat verschiedene Gr&#252;nde, beispielsweise weil man dazu neigt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen und der Drive und die Euphorie von der Premieren-, alles-muss-<i>jetzt</i>-gut-laufen-Auff&#252;hrung abgeklungen ist. Das ist ja aber weder ein Beinbruch noch der Weltuntergang. Ich war schon darauf eingestellt, dass wir die letzte Auff&#252;hrung nicht &#252;berbieten k&#246;nnen, hab da aber nicht damit gerechnet, dass sich alle noch mal derma&#223;en reinh&#228;ngen, dass ich in der zweiten H&#228;lfte des St&#252;ckes wortw&#246;rtlich mit offenem Mund dasa&#223;, obwohl ich das St&#252;ck schon zigmal gesehen hatte.<br />
Ich meine, den Grund f&#252;r diesen grandiosen zweiten Durchlauf zu kennen. &#8220;F&#252;r Max&#8221;, hie&#223; es, &#8220;strengen wir uns nochmal richtig an&#8221;. Und das haben sie getan. Max, der eigentlich eine der Hauptrollen hatte, aber wegen seiner Ausbildung nicht mehr mitspielen konnte, ist aus Mannheim gekommen und sa&#223; im Publikum. Viele waren nach der Premiere so begeistert, dass sie auch noch zu der zweiten Auff&#252;hrung gekommen sind. An beiden Tagen hatten wir also volles Haus, was mich unglaublich gefreut hat, nicht wegen dem Geld &#8211; wir haben keinen Eintritt verlangt, aber Spenden waren gerne gesehen &#8211; sondern weil die Schauspieler und Marcel, der Regisseur, es einfach <i>verdient</i> haben. Es gibt f&#252;r einen Schauspieler nichts Schlimmeres als in einem leeren Saal zu spielen.<br />
Ich will gar nicht jede Kleinigkeit aufz&#228;hlen, ich war so euphorisiert und gl&#252;cklich, dass ich von Schauspieler zu Schauspieler gelaufen bin und Komplimente &#252;ber die &#252;berzeugende Spielweise ausgeteilt habe. In vielen Punkten fand ich die zweite Auff&#252;hrung sogar besser als die erste.<br />
Es war ein sch&#246;ner Abend mit einer tollen Auff&#252;hrung und einer sehr lustigen Aftershow-Party in einem Restaurant, dessen K&#252;che schon geschlossen hatte. </p>
<p>Sonntag war dann Aufr&#228;umen angesagt &#8211; wir waren f&#252;nf M&#228;dels plus Marcel. Uns hat das Herz geblutet. Wenn ich das n&#228;chste Mal die Turnhalle betrete, ist da eine leere B&#252;hne und keine Spur mehr von dem, was wir aufgebaut und geleistet haben. Alle guten Dingen gehen mal zu Ende, und das, was bleibt, ist in den K&#246;pfen der Menschen &#8211; die Erinnerungen an das St&#252;ck, die Handlung, und vielleicht macht sich ja der ein oder andere Gedanken dar&#252;ber, wohin unsere Gesellschaft steuert und tut seinen Teil, um das zu &#228;ndern oder andere darauf aufmerksam zu machen. Haben wir nicht das selbe getan?<br />
Ich hab viel gelernt in den letzten Monaten. Genie&#223;e die Gegenwart, denn sp&#228;ter wirst du vor einer leeren B&#252;hne stehen, aber mit Erinnerungen daran, wie geil die Zeit war, und das hilft ungemein. Gib dein Bestes, tu was du liebst, und helfe damit nicht nur dir, sondern auch anderen. Engagement macht sich immer bezahlt &#8211; auch wenn andere es vielleicht nicht zu sch&#228;tzen wissen, <i>du</i> wei&#223;t, dass du deine Arbeit ordentlich gemacht hast, mehr gemacht hast, als gefragt war, und dieser Gedanke f&#252;hlt sich zehnmal besser an als zu denken, dass man dieses oder jenes eigentlich h&#228;tte besser machen k&#246;nnen. Und vor allem: Es geht immer besser. Ruhe dich nicht auf Lorbeeren aus, sondern gib alles, und die Leute werden mit offenem Mund dasitzen.<br />
Ich wei&#223; jetzt, wo ich hingeh&#246;re.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/081b8ca9.jpg" alt=""></center></p>
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		<title>Entutopisiert und ideologisch leer.</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 12:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Worum geht es bei euren St&#252;ck?&#8221;
Auf diese Frage ist mir die Antwort immer recht schwer gefallen. Vordergr&#252;ndig k&#246;nnte man die Geschichte als Krimi bezeichnen &#8211; ein Lehrer, der sich mit der Ideologie und Moral einer Leistungsgesellschaft schwer tut, besucht mit seiner Klasse ein Effizienzseminar in London. Dort kommt es immer wieder zu Streit zwischen zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Worum geht es bei euren St&#252;ck?&#8221;</strong><br />
Auf diese Frage ist mir die Antwort immer recht schwer gefallen. Vordergr&#252;ndig k&#246;nnte man die Geschichte als Krimi bezeichnen &#8211; ein Lehrer, der sich mit der Ideologie und Moral einer Leistungsgesellschaft schwer tut, besucht mit seiner Klasse ein Effizienzseminar in London. Dort kommt es immer wieder zu Streit zwischen zwei Sch&#252;lern, bis der eine verschwindet und sp&#228;ter tot aufgefunden wird.<br />
Aber worum es eigentlich geht ist die Kritik &#8211; an der Leistungsgesellschaft, an der Verrohung der Menschen, an das fehlen humanit&#228;rer Werte, an das Pushen der Jugend, &#8220;am besten durch die Schule, am schnellsten durchs Studium&#8221;, wie es im St&#252;ck so passend hei&#223;t. W&#228;hrend man sie moralisch zu Maschinen erzieht, damit sie im System aufgehen, gibt es andere, die sich dagegen auflehnen, symbolisiert durch die Widerstandsbandenanf&#252;hrerin Eva, die im Untergrund lebt und Banker ausraubt &#8211; &#8220;die Gesellschaft hat uns ausgespuckt, und jetzt spucken wir zur&#252;ck.&#8221;.<br />
S&#228;tze aus dem Radio wie &#8220;Die Elite muss sich durchsetzen&#8221;, &#8220;der Kampf aller gegen alle hat begonnen&#8221; und &#8220;Recht ist, was dem eigenen Vorteil frommt&#8221; rechtfertigen die egoistischen Handlungen der Sch&#252;ler, was den Lehrer an den Naturzustand erinnert und ihn verzweifeln l&#228;sst. Er muss seinen eigenen Weg finden, mit dem System umzugehen &#8211; <b>Assimilation, Rebellion oder Isolation</b>. </p>
<p>Wenn ich unser St&#252;ck jetzt &#252;ber alle Ma&#223;e lobe tue ich das nicht nur, weil ich es einfach genial finde, von der Thematik, der Kritik (mit der ich sehr &#252;bereinstimme), dem B&#252;hnenbild und dem Skript, sondern auch, weil es unglaublich ist, bei so etwas dabei zu sein. Nicht nur zuzugucken, sondern die ganzen &#196;ngste und Erfolgserlebnisse der Schauspieler, Techniker und dem Regisseur zu verfolgen, selbst ein Teil davon zu sein und zu beobachten, wie sein eigenes Zutun den Menschen einfach <i>hilft</i>, wie es ein Teil des St&#252;ckes ist ohne das es einfach nicht ginge, genau so wie ohne B&#252;hnenbildner oder Techniker.<br />
Es war verdammt hart. Wenn ihr das n&#228;chste Mal im Theater seid, klatscht nicht nur f&#252;r die Schauspieler, sondern f&#252;r alle, die daran beteiligt waren. Ich mit meiner Aufgabe als Kost&#252;mbildnerin war die letzte Woche jede Probe mindestens eine Stunde vor den Schauspielern da und bin mindestens zwei sp&#228;ter gegangen als sie. Bis jedes St&#252;ck Klebeband weggeschmissen ist, bis jedes Kost&#252;m wieder auf dem B&#252;gel h&#228;ngt, bis alles wieder ein- und weggeschlossen ist, bis die Technik stimmt und einprogrammiert ist, bis alle Videos geschnitten und gerendert sind sind eben mindestens zwei Stunden und etliche Nerven und Kraftreserven auf der Strecke geblieben.<br />
Es macht verdammt fertig. Aber es macht auch verdammt gl&#252;cklich. Es macht gl&#252;cklich am Laptop zu sitzen und die Videos zu steuern und die Leute auf der B&#252;hne durch einen Schlitz im Vorhang meiner &#8220;Medialounge&#8221; zu beobachten und zu wissen wie sie sich gefreut haben, als ich ihnen ihre Per&#252;cken &#252;berreicht habe. Wie die Schauspielerin von Eva geh&#252;pft ist als ich ihren Mantel (selbstgen&#228;ht) mitgebracht habe. Wie stolz Harri, der den Lehrer spielt, war, als er mit dem Pullunder durch den Gang stolziert ist.<br />
Und es ist so ein verdammt geiles Gef&#252;hl, das Ganze zu sehen, das ganze St&#252;ck und zu wissen wie viel Arbeit dahinter gesteckt hat und zu sehen dass es sich verdammt nochmal gelohnt hat, weil die Leute genial gespielt haben, die Technik gestimmt hat, alle Eins&#228;tze perfekt waren, und der Applaus scheinbar kein Ende nehmen wollte. Und dann steht man auf der B&#252;hne und grinst und grinst und kann die Leute nicht sehen, nur h&#246;ren, weil der Spot einem ins Gesicht scheint und man ist viel zu gl&#252;cklich und kaputt als irgendwas anderes zu denken als dass Leute, <a href="http://exclamation-point.de/sensationsgeilheit-und-fragen-des-lebens/#more-697">die sich nicht anstrengen wollen</a>, es nie so weit bringen werden.</p>
<p>Heute um <b>19.30 Uhr</b> ist die zweite Auff&#252;hrung von &#8220;Was bleibt&#8221;, einer Adaption von &#214;d&#246;n von Horváths &#8220;Jugend ohne Gott&#8221;, in der Turnhalle des Ferdinand-Porsche-Gymnasiums in Stuttgart-Zuffenhausen.<br />
<span id="more-723"></span><br />
Ich habe die Bilder unbearbeitet gelassen, weil ich euch einfach die Effekte mit dem B&#252;hnenbild so original wie m&#246;glich zeigen wollte. Danke an Kadda f&#252;r die Bilder. <img src='http://exclamation-point.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> <br />
<center><small><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/65a495c5.jpg"><br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/1d57327e.jpg"><br />
Aufsatzr&#252;ckgabe &#8211; &#8220;du kannst doch nicht schreiben, dass wir wie Maschinen funktionieren sollen &#8211; wenn wir uns nicht gegenseitig helfen, wer hilft uns dann?&#8221;<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/4c62b528.jpg"><br />
Der Vater des Sch&#252;lers &#8211; &#8220;Sie haben heute eine ungeheuerliche Bemerkung fallen gelassen [...] das ist Sabotage! An ihrem Beamtenauftrag &#8211; an der Ideologie der Leistungsges&#8211; Ein Fehler im System, Herr Lehrer!&#8221;<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/fafba1cf.jpg"><br />
Bei der Schulleiterin &#8211; &#8220;Merken Sie sich eines, es gibt keinen Zwang.&#8221;<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/0797a6be.jpg"><br />
Eine Parodie auf &#8220;u20&#8243; &#8211; &#8220;Die Frau ist f&#252;r die heutige Jugend keine Heilige mehr&#8221;<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/557d3f84.jpg"><br />
im Financial District<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/ac8c00cb.jpg"><br />
Beim Psychiater<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/24e9e013.jpg"><br />
&#8220;das System zu akzeptieren, hei&#223;t nicht, blind zu werden&#8221;<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/1bb994d2.jpg"><br />
der Sch&#252;ler Z wird vermisst<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/701edd2b.jpg"><br />
Der Lehrer liest das Tagebuch des Z<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/fa76a802.jpg"><br />
Z hat sich im Untergrund verlaufen und begegnet Eva<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/60214c3c.jpg"><br />
N wird vermisst<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/913975a0.jpg"><br />
Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei verk&#252;nden den Fund von Ns Leiche<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/1756c4ad.jpg"><br />
Bei Gericht &#8211; Mutter des Z<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/d1b5e785.jpg"><br />
&#8220;Gl&#252;ckwunsch, du hast zu dir gefunden.&#8221;<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/7bd922df.jpg"><br />
&#8220;Herr Lehrer &#8211; haben Sie sich schon mal mit sich selbst auseinandergesetzt?&#8221;<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/theater/b5034df0.jpg"><br />
You just can&#8217;t stop your hurt from hanging on<br />
The old man dies and then a baby&#8217;s born<br />
Chan, chan, chan, change your life<br />
And when the world just treats you wrong<br />
just come with me and I&#8217;ll take you home<br />
Shan, shan shan <b>Shan-gri La</b><br />
</small></center></p>
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		<title>Sensationsgeilheit und Unzuverl&#228;ssigkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 18:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
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		<category><![CDATA[soundso]]></category>
		<category><![CDATA[Heroes & Cons]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast unsere gesamte Abiaktivit&#228;tenplanung spielte sich auf Facebook ab &#8211; dumm nur, dass nicht alle Leute Facebook haben und das keine gescheite Organisation ersetzt. Hat man heute bzw. gestern gemerkt.
Der Abigag stand auf dem Programm und mal abgesehen davon, dass die meisten erst nach und nach einget&#252;delt sind, hatte keiner einen Plan.
Es ging schon gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast unsere gesamte Abiaktivit&#228;tenplanung spielte sich auf Facebook ab &#8211; dumm nur, dass nicht alle Leute Facebook haben und das keine gescheite Organisation ersetzt. Hat man heute bzw. gestern gemerkt.<br />
Der Abigag stand auf dem Programm und mal abgesehen davon, dass die meisten erst nach und nach einget&#252;delt sind, hatte keiner einen Plan.<br />
Es ging schon gestern los, einige Leute wollten auf dem Parkplatz grillen und zelten; trotz langer Theaterproben, gro&#223;er Hitze und der Tatsache, dass ich erst an dem Tag davon erfahren habe, war ich p&#252;nktlich um 19 Uhr an der Schule. Ein paar andere auch. Arg viel mehr sind gar nicht gekommen, die Stimmung war auch eher mau, trotz meiner Gitarre und Harris Gitalele, sodass Laura, Jarkko und ich schon um halb elf heim gefahren sind.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/b7db043b.jpg" alt=""><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/ae3cdc34.jpg" alt=""><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/dfb88b35.jpg" alt=""><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/1d97b936.jpg" alt=""></center><br />
Abgemacht war, sich am n&#228;chsten Morgen um acht Uhr an der Schule zu treffen. Wann sind die meisten Leute eingetroffen? Kurz vor der gro&#223;en Pause, &#252;ber eine Stunde sp&#228;ter. Und selbst dann haben ca. noch zwei Drittel der Stufe gefehlt. Was ich pers&#246;nlich eine Frechheit finde, aber es kommt noch dreister. Sp&#228;ter mehr.<br />
<span id="more-697"></span>Jedenfalls haben wir, die da waren, schon mal Tische und B&#228;nke raus- und wieder rein, dann wieder raus ger&#228;umt. Fragt nicht. Allgemein herrschte derbe Planlosigkeit. Irgendwann haben wir es dann geschafft, einen Plan aufzustellen, wer welchen Ausgang und Zaun bewacht, wer Grillw&#252;rschtle verkauft, wer die Leute aus den Zimmern holt und &#8211; haltet euch fest &#8211; der obere Schulhof war auch schon mit Plastikt&#252;ten f&#252;r die Schaumparty abgesperrt.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/a9f579a8.jpg"><br />
<small>Vermutungen, wie lange das gehalten hat, d&#252;rfen angestellt werden &#8211; die Realit&#228;t wird euch jedoch unterbieten.</small></center><br />
Ja, die Schaumparty &#8211; wir hatten auch so Sumiringer-Anz&#252;ge, mit denen man sich auf ner Matte gegenseitig &#8220;bek&#228;mpfen&#8221; konnte. Ich wei&#223; nicht so recht, was ich davon halten soll. Klar ist es witzig und cool sagen zu k&#246;nnen, dass man mal sowas gemacht hat, aber alles in allem bin ich dem eher negativ eingenommen. In gewissen Grad bin ich da wohl eher eine Spielverderberin. Ich finde diesen, ja, fast schon Zwang, eine Attraktion liefern zu m&#252;ssen, nicht gut. Es ist ja nicht nur auf unserer Seite dieses &#8220;den letzten Abigag &#252;berbieten&#8221;-Feeling, dieser st&#228;ndige Wettkampf, alles besser machen zu m&#252;ssen, sondern auch die Sch&#252;ler haben ja Erwartungen. Grillen und Fu&#223;ball reicht ja schon lange nicht mehr. Seid doch einfach froh, dass Unterricht ausf&#228;llt, <i>herrgottnochmal</i>.<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/9e069b40.jpg" alt=""><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/54dbf576.jpg" alt=""><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/8f3d8dab.jpg" alt=""><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/19689db4.jpg" alt=""><br />
<small>Das Teil hat echt losgelegt. Die Menge Schaum war nach einer halben Minute vorhanden! Ging echt schnell und alles war kniehoch mit Schaum eingesaut.</small></center><br />
Die Schaumparty ist &#252;brigens meiner Meinung nach ausgeartet in eine Wasserschlacht. Es <i>war</i> hei&#223;, und bei uns sind ja auch Leute mit Spritzpistolen rumgelaufen (eher um die Leute am Ausb&#252;chsen zu hindern), aber dass F&#252;nftkl&#228;ssler den Abiturienten einfach rotzfrech Wasserflaschen in den Ausschnitt kippen find ich krass. H&#228;tte ich mich damals nicht getraut und meine Eltern h&#228;tten mich (zu Recht) zusammen geschissen, h&#228;tten sie gesehen wenn ich sowas gemacht h&#228;tte. Teilweise sind unsere Jungs rumgerannt und haben uns zugerufen &#8220;Ich renn grad vor zwei F&#252;nftkl&#228;sslerinnen mit Wasserbomben weg!&#8221;. Ich hab wieder mal gemerkt, dass der Respektbegriff, den man mir beigebracht hat, heute scheinbar etwas Anderes ist. </p>
<p>Was mich jedoch am allermeisten ge&#228;rgert hat, war, dass manche Leute, &#252;berwiegend weiblich, ohne da jetzt eine Wertung mit reinbringen zu wollen, erst gekommen sind, als wirklich alles aufgebaut war und gegangen sind, als gerade das Thema &#8220;Ab- und Aufr&#228;umen&#8221; aufkam. Gut, manche sind ja gar nicht gekommen. Aber auch andere standen einfach rum, w&#228;hrend wir uns mit den Tischen abgeschleppt haben. Ihr seid Frauen, und, das hei&#223;t ja nicht, dass ihr nicht trotzdem mit anpacken k&#246;nnt.<br />
Ich hab dann mit einer Klassenkameradin kurz dar&#252;ber gesprochen und sie hat meine Gedanken perfekt zusammen gefasst: Manche Menschen wissen einfach nicht, was und wie viel zu tun ist, weil sie sich noch nie angestrengt haben. Man wei&#223; nicht, was es f&#252;r einen Aufwand ist, einen Kuchen mitzubringen, wenn man noch nie gebacken hat. Genau deswegen denke ich, dass solche Leute fr&#252;her oder sp&#228;ter auf die Fresse fliegen werden &#8211; ich hoffe es zumindest. Wenn man &#252;berhaupt nicht zuverl&#228;ssig ist, die Arbeit anderen zuschiebt und sich um alles dr&#252;ckt, hat man es einfach nicht verdient, Erfolg oder was auch immer zu ernten, wie ich finde. </p>
<p>Ach ja. Auch wenn ich den Tag alles in allem eher als schlecht einordnen w&#252;rde, gab es etwas, was selbst ich alter Pessimist geil fand:<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/d141e6d0.jpg" alt=""><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/43f92fb4.jpg" alt=""></center></p>
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		<title>Wenn man die Oberstufe mit der Nationalelf vergleicht.</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 13:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es bei euch auch so unertr&#228;glich hei&#223;? Drau&#223;en ist es nicht auszuhalten und drinnen h&#228;ngen auch alle nur schlapp rum. Sogar mein Hund steht nur auf, um den Liegeplatz zu wechseln und d&#246;st nur vor sich hin.
Schon die ganze Woche ist es so hei&#223;, abends wird es auch nicht viel k&#252;hler. Die Zeugnisvergabe ging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es bei euch auch so unertr&#228;glich hei&#223;? Drau&#223;en ist es nicht auszuhalten und drinnen h&#228;ngen auch alle nur schlapp rum. Sogar mein Hund steht nur auf, um den Liegeplatz zu wechseln und d&#246;st nur vor sich hin.</p>
<p>Schon die ganze Woche ist es so hei&#223;, abends wird es auch nicht viel k&#252;hler. Die Zeugnisvergabe ging aber besser als gedacht und trotz vollem Saal war es nicht w&#228;rmer als sonst auch.<br />
Mein Kleid hat viele viele viele Komplimente bekommen, danke noch mal an Laura f&#252;r&#8217;s Helfen beim Anziehen. W&#228;hrend sie mit Tacker und Schere an mir auf der Toilette rumgebastelt hat und Leute uns merkw&#252;rdige Blicke geschenkt haben konnte ich nicht anders als zu sagen &#8220;total ghetto irgendwie&#8221;. Das hat sich bestimmt auch die eine oder andere Person &#252;ber mich gedacht, aber 98% der Leute die mir begegnet sind haben mich gleich zu meinem Auftritt interviewt und das Feedback war total positiv.<br />
W&#228;hrend ich zwischen Carola und Laura sa&#223; war ich ziemlich beunruhigt, dass das Kleid am R&#252;cken rei&#223;en w&#252;rde, immerhin waren die Hemden der Jungs vor uns am R&#252;cken auch total durchgeschwitzt. Aber es war alles okay, und erst nachdem der offizielle Teil zu Ende war und ich die Halle verlassen habe ist der Rock hinten aufgegangen, aber egal, ich hatte ne Shorts drunter. Hab dann noch (mit dem Oberteil aus Papier) mit meiner Kunstlehrerin und meinem Geschichtslehrer geschw&#228;tzt, die beide total begeistert waren. Erst danach hab ich mich umgezogen und das Kleid im M&#252;lleimer entsorgt, ist ja schlie&#223;lich recycelbar.<br />
In normalen Klamotten habe ich noch mit Freunden gechillt und mit diversen Lehrer geplaudert. </p>
<p>Fazit: Ich hasse so offizielles Ged&#246;hns, die meisten Leute machen sich zu viele Gedanken um ihre Kleidung und ich glaube viele haben nicht verstanden dass ich mich mit meinem Kleid &#252;ber den Schickimickiwahn mockiert habe (Zitat: &#8220;Wenn die sich jetzt schon so anziehen, wie kommen die dann zum Abiball?&#8221;). Musikalische Einlagen die nicht passen strapazieren nur die Geduld, da sich die meisten glaube ich einfach gew&#252;nscht haben aufstehen zu k&#246;nnen und sich zu erfrischen. Und Bilder am besten immer selbst machen, ich hab kein einziges unverwackeltes &#8211; der Satz &#8220;Kannst du mal ein Bild von uns machen?&#8221; ist der Ausl&#246;ser von Entt&#228;uschung nach der Feier.</p>
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		<title>Liebeslyrik in verschiedenen Epochen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 10:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Da &#8220;Portfolio Liebeslyrik&#8221;, &#8220;wie wurde das Thema Liebe in verschiedenen Epochen umgesetzt&#8221;, &#8220;Coverletter Liebeslyrik&#8221; u.&#228;. mitunter zu den h&#228;ufigsten Suchbegriffen geh&#246;ren, die auf meine Seite verweisen, wollte ich den Suchenden etwas unter die Arme greifen.
In der Oberstufe mussten wir in Deutsch ein Portfolio zum Thema Liebeslyrik anfertigen, teils waren wir frei die Aufgaben selbst zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da &#8220;Portfolio Liebeslyrik&#8221;, &#8220;wie wurde das Thema Liebe in verschiedenen Epochen umgesetzt&#8221;, &#8220;Coverletter Liebeslyrik&#8221; u.&#228;. mitunter zu den h&#228;ufigsten Suchbegriffen geh&#246;ren, die auf meine Seite verweisen, wollte ich den Suchenden etwas unter die Arme greifen.<br />
In der Oberstufe mussten wir in Deutsch ein Portfolio zum Thema Liebeslyrik anfertigen, teils waren wir frei die Aufgaben selbst zu w&#228;hlen und umzusetzen, teils waren sie vorgegeben. Von meinem fertigen Portfolio, f&#252;r das ich in allen Bereichen 15 Punkte bekommen haben, habe ich ja bereits <a href="http://exclamation-point.de/74-seiten-stress/">hier</a> berichtet. Ich werde keine kompletten Texte daraus ver&#246;ffentlichen, erstens will ich niemanden dazu verf&#252;hren, die einfach zu kopieren und zweitens macht eure Arbeit gef&#228;lligst selbst. <img src='http://exclamation-point.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <br />
Ich berufe mich bei den folgenden Erl&#228;uterungen auf das Aufgabenblatt und das, was wir im Unterricht gelernt haben, da ich jedoch auch nicht alles hundertprozentig wissen kann ist alles ohne Gew&#228;hr &#8211; da ich jedoch gut bewertet wurde, kann es nicht komplett falsch sein. <span id="more-677"></span></p>
<p><strong><u>1. Coverletter:</u></strong> Mit dem hatte ich auch meine gr&#246;&#223;ten Schwierigkeiten. Die Aufgabe an sich ist nicht schwer, ich wusste nur nicht so recht, was ich schreiben soll, habe letzten Endes aber doch eineinhalb Seiten zustande gebracht.<br />
In einen Coverletter schreibt man (laut dem Aufgabenblatt) seine eigene Meinung zum Thema, was einem besonders leicht und eher schwer gefallen ist. Er soll eine Art Einleitung darstellen und den Leser auf das Thema einstimmen, au&#223;erdem macht er das Ganze pers&#246;nlicher.<br />
Ihr k&#246;nnt beispielsweise schreiben, dass ihr mit dem Thema Liebe nicht viel anfangen k&#246;nnt und es euch deswegen schwer gefallen ist, euch so intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen. Oder dass euch die kreativen Aufgaben besonders Spa&#223; gemacht haben, und warum ihr sie so umgesetzt habt. Oder welche Epoche eurer Meinung nach Liebe besonders interessant behandelt hat.</p>
<p><strong><u>2. Liebeslyrik verschiedener Epochen:</u></strong><br />
<strong>Mittelalter (6. &#8211; 15. Jhd.):</strong><br />
&bull; Tagelied: Klagelied; Abschied der Liebenden bei Tagesanbruch &rarr; Tag als Bedrohung; W&#228;chter warnt heimliches Liebespaar; Wechselgesang, emotionales &#220;bergewicht der Frau<br />
&bull; Minnesang: herk&#246;mmliche Gesellschaftslyrik; Adressatin: sozial h&#246;herstehende Vrouwe; kein Anspruch auf Erwiderung<br />
&bull; Hohe Minne: adliger Minnes&#228;nger, aus h&#246;fischem Kreis; Minnesang als Teil des &#8220;Frauendienstes&#8221;<br />
&bull; Niedere Minne: richtet sich an Frauen niederen Stands (z.B. M&#228;gde) und impliziert Liebesbeziehungen<br />
<i>geht &#252;ber zu</i><br />
<b>Petrarkrismus:</b><br />
&bull; Mann unterwirft sich (fast sklavenartig) der Frau, betet sie an<br />
&bull; Frau: kaltherzig; &#252;bertriebene Beschreibung der Sch&#246;nheit<br />
&bull; klagend<br />
<i>geht &#252;ber zu</i><br />
<b>Barock (16. &#8211; 18. Jhd.):</b><br />
&bull; Niedere Liebeslyrik: direkte Beschreibung sexueller Handlungen<br />
&bull; Mittlere Liebeslyrik: zweideutige Bildvergleiche um sexuelle Handlungen darzustellen; &#252;berwiegend k&#246;rperliche Liebe; Grundstimmung: heiter, humorvoll<br />
&bull; Hohe Liebeslyrik: unerreichbare Geliebte; ausgeschm&#252;ckte Beschreibung der Sch&#246;nheit; bildliche Vergleiche; Sonettform<br />
&bull; Allgemein: Kontrast Sinnlichkeit &harr; Sittlichkeit (Entsagung der Liebe)</p>
<p><b>Sturm und Drang (18. Jhd.):</B><br />
&bull; Liebe als subjektives Erlebnis/Empfindung<br />
&bull; Liebesgest&#228;ndnis, Aussprache &#252;ber Gef&#252;hle<br />
&bull; Liebe als erf&#252;llendes Element</p>
<p><b>Aufkl&#228;rung (17./18. Jhd.):</b><br />
&bull; Liebe spielte eine sehr untergeordnete Rolle, da Besinnung auf Verstand und Vernunft</p>
<p><b>Romantik (18./19. Jhd.):</b><br />
&bull; Enthaltsamkeit &harr; triebhafte Sinnlichkeit<br />
&bull; Verf&#252;hrung<br />
&bull; Liebe(sakt) als spirituelles Erlebnis, &#8220;Liebesrausch&#8221;</p>
<p><b>Moderne (ab 20. Jhd.):</b><br />
&bull; Liebe und Partnerschaft in der Realit&#228;t des Alltags (z.B. allt&#228;gliche Szene aus einem Eheleben)<br />
&bull; mit Liebe verbundene Ph&#228;nomene (z.B. Liebeskummer)<br />
&bull; Auseinanderleben der Partner &rarr; Unbest&#228;ndigkeit der Liebe/Beziehung<br />
&bull; disharmonische Beziehungen<br />
&bull; Verg&#228;nglichkeit der Liebe<br />
&bull; oft Verzicht auf Reim, festes Metrum, etc.<br />
&bull; Verbindung von Konkretem und Abstrakten sowie paradoxen Elementen<br />
&bull; Mehrdeutigkeit</p>
<p>Wer auf Nummer sicher gehen will kann auch meine Quellen benutzen:<br />
<small><i>http://www.pohlw.de/literatur/epochen/barock.htm</i><br />
Private Homepage mit Materialsammlung von Wolfgang Pohl, Deutsch- und Franz&#246;sischlehrer<br />
<i>http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/deutsch/unterrichtseinheiten/lyrik/liebeslyrik/</i><br />
Landesbildungsserver Baden-W&#252;rttemberg vom Landesinstitut f&#252;r Schulentwicklung<br />
<i>http://wiki.zum.de/Liebeslyrik</i><br />
Wiki der Zentrale f&#252;r Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM)</small></p>
<p><b><u>3. Typographische Umsetzung von Liebeslyrik:</u></b> Zu meiner Interpretation der Aufgabe habe ich bereits <a href="http://exclamation-point.de/das-hier-ist-sowas-wie-ein-walkthrough/">hier</a> eine Anleitung geschrieben. Vielleicht inspiriert oder hilft sie ja dem ein oder anderen.</p>
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		<title>Der Tag, an dem ich alle meine Schulaufschriebe weggeschmissen habe.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 19:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[soundso]]></category>
		<category><![CDATA[kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Nähmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Denn jetzt hab ich mein Abi. Heute waren m&#252;ndliche Pr&#252;fungen, von denen ich schon im letzten Post geschrieben habe. Ich bin sehr zufrieden.  
Am Donnerstag ist Zeugnisvergabe, wof&#252;r ich eigens ein Kleid gemacht habe:

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Denn jetzt hab ich mein Abi. Heute waren m&#252;ndliche Pr&#252;fungen, von denen ich schon im letzten Post geschrieben habe. Ich bin sehr zufrieden. <img src='http://exclamation-point.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/hihi.gif' alt=':hihi:' class='wp-smiley' /> <br />
Am Donnerstag ist Zeugnisvergabe, wof&#252;r ich eigens ein Kleid gemacht habe:<br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/fotos/86e63794.jpg"><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/fotos/e545b2ae.jpg"></center></p>
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		<title>Zwischen Kaiserreich und Diktatur.</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 07:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[soundso]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Abi in Baden-W&#252;rttemberg ist so gut wie rum; Freitag war mein letzter Schultag. Ich freue mich nicht, bin aber auch nicht traurig. Es ist so eine egal-Stimmung, ich bin gern zu Schule gegangen, alles in allem, weil ich gerne Dinge dazulerne. Vielleicht nicht mathematische, vielleicht nicht physikalische, aber es gab viele F&#228;cher, die ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Abi in Baden-W&#252;rttemberg ist so gut wie rum; Freitag war mein letzter Schultag. Ich freue mich nicht, bin aber auch nicht traurig. Es ist so eine egal-Stimmung, ich bin gern zu Schule gegangen, alles in allem, weil ich gerne Dinge dazulerne. Vielleicht nicht mathematische, vielleicht nicht physikalische, aber es gab viele F&#228;cher, die ich gerne hatte, mal nur so die F&#228;cher f&#252;r sich betrachtet. Es gibt ja auch Lehrer, die einem das Lieblingsfach versauen k&#246;nnen.<br />
Andererseits bin ich unglaublich froh, bestimmte Leute in den n&#228;chsten Jahren nicht wieder sehen zu m&#252;ssen. Die beiden Aspekte neutralisieren sich anscheinend, anders kann ich mir nicht erkl&#228;ren, warum es mir relativ egal ist. </p>
<p>Gestern mussten wir um acht Uhr in der Schule erscheinen, um unsere Abiturnoten und Themen der m&#252;ndlichen Pr&#252;fung entgegen zu nehmen. Ich hab mich darauf eingestellt, l&#228;nger warten zu m&#252;ssen, ich bin mit W am Ende der alphabetisch geordneten Klassenliste. Um neun Uhr sollte die n&#228;chste Klasse dran sein, tja, da standen wir auch noch dran und haben gewartet.<br />
Nach zwei Stunden war es dann so weit und nach zwei Minuten in dem Besprechungszimmer war ich schon wieder drau&#223;en. Ist ja sch&#246;n wenn man sich f&#252;r Leute Zeit nimmt, aber es ist auch nicht gerade fair, wie ich finde, Leute zwei Stunden warten zu lassen und sie nach vier gewechselten S&#228;tzen wieder zu entlassen. Die Klasse, die nach uns dran war, hat ja auch komplett eine Stunde warten m&#252;ssen, bevor sie &#252;berhaupt anfangen konnte.<br />
Aber okay, das Schulgel&#228;nde wurde schnellstm&#246;glich verlassen und die Staatsbibliothek Stuttgart angestrebt. Wir haben das Ordnungssystem nicht wirklich durchschauen k&#246;nnen und die B&#252;cher, die wir gesucht haben, waren teilweise irgendwo verschollen, aber nach einigem Aufregen hab ich schlie&#223;lich doch was zum Thema Kunst in der Weimarer Republik ausleihen k&#246;nnen (dank dem B&#252;chereiausweis von Carolas Schwester).<br />
Jetzt wisst ihr, was ich die n&#228;chste Woche lang mache, n&#228;chsten Montag ist Pr&#252;fung. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Was macht dir Angst?&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 08:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abendprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe gerade keinen Unterricht, was eine super Gelegenheit ist, von meinen Eindr&#252;cken des gestrigen Abends zu sprechen.
Ich war im Theater. Harri hat mich zur Hauptprobe eingeladen, er spielt im Jugendclub des Staatstheater Stuttgarts. Ich w&#228;re nat&#252;rlich auch liebend gern zur Pr&#228;miere gekommen, die aber, wie bereits erw&#228;hnt, schon ausverkauft war bevor Harri uns Karten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade keinen Unterricht, was eine super Gelegenheit ist, von meinen Eindr&#252;cken des gestrigen Abends zu sprechen.<br />
Ich war im Theater. Harri hat mich zur Hauptprobe eingeladen, er spielt im Jugendclub des Staatstheater Stuttgarts. Ich w&#228;re nat&#252;rlich auch liebend gern zur Pr&#228;miere gekommen, die aber, wie bereits erw&#228;hnt, schon ausverkauft war bevor Harri uns Karten reservieren konnte, bzw. seine Reservierungen wurden nicht ber&#252;cksichtigt, weil so viel Andrang herrschte.<br />
Ich will nicht zu viel verraten, immerhin l&#228;uft das St&#252;ck noch nicht und Spoiler sind ja unwillkommen, aber das St&#252;ck ist gro&#223;artig, meiner Meinung nach. Trotz leichter Improvisation des Tons und Lichts, trotz laut Harri holprigen Umbauszenen und &#220;berg&#228;ngen. Die Schauspieler sind fantastisch, mal ganz zu schweigen vom B&#252;hnenbild, das eigentlich nur aus Matratzen besteht. Ich liebe St&#252;cke, bei denen viel der Fantasie &#252;berlassen bleibt. Wer also eine Karte f&#252;r <i>Produkt &#8220;Ich&#8221;</i> ergattern konnte, sch&#228;tze sich gl&#252;cklich.<br />
Das St&#252;ck ist bestimmt nicht f&#252;r jeden was und nicht leicht zu verstehen. Wie ich Harri gestern auf der Heimfahrt schon gesagt habe: Die Aussage des St&#252;cks habe ich nicht vollst&#228;ndig erfassen k&#246;nnen, aber &#252;berall gab es Impulse zum Nachdenken. Ja, es ist definitiv ein St&#252;ck, das zum Nachdenken anregt, was wirklich und was unwirklich ist, wie wir manipuliert werden, was unsere eigene Entscheidung ist. Ich denke jeder hat hier und da etwas gefunden, mit dem er sich identifizieren konnte, sei es der Aussteiger der Gesellschaft, der sich fragt ob dieses Aussteigen &#252;berhaupt m&#246;glich ist, oder die eifers&#252;chtige Freundin. Schlie&#223;lich handelt das St&#252;ck davon, was wir alle sind: Ich.<br />
 <small>So, die Schule ruft, macht&#8217;s gut!</small></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Es k&#246;nnt mir nichts egaler sein.</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 18:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jenny</dc:creator>
				<category><![CDATA[goldenes Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[soundso]]></category>
		<category><![CDATA[kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit war ich mal wieder am Schaffen, wie es sich f&#252;r Schwaben halt geh&#246;rt. Und da mir die WM genauso egal ist wie das Finale von GNTM, Popstars und DSDS, iPads sowie s&#228;mtliche Banner dieser Internetcommunity Dshini, die mich seit Neuestem aus jeder Signatur und jedem Blogpost anspringen, sitze ich auch nicht vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit war ich mal wieder am Schaffen, wie es sich f&#252;r Schwaben halt geh&#246;rt. Und da mir die WM genauso egal ist wie das Finale von GNTM, Popstars und DSDS, iPads sowie s&#228;mtliche Banner dieser Internetcommunity Dshini, die mich seit Neuestem aus jeder Signatur und jedem Blogpost anspringen, sitze ich auch nicht vor dem Fernseher oder tr&#246;te in der Gegend rum, <i>nein</i>, ich hab mal wieder versucht etwas kreativ zu sein.<br />
Hat ganz gut geklappt.<br />
Zuerst wurde mein Nachtschrank (ein &#8220;Tischchen&#8221; ist das nicht wirklich) abgeschliffen und cremewei&#223; lackiert, in dem gleichen Ton wie meine <a href="http://exclamation-point.de/blutrache/">Gitarre</a>, ich hatte noch Farbe &#252;brig. Bilder mache ich, wenn mein Boden gesaugt ist. Laminat frustriert mich, da saugt man und einen Tag sp&#228;ter sieht&#8217;s wieder genauso aus wie vorher.<br />
Daf&#252;r gibt&#8217;s jetzt Bilder von dem, na ja, Buch das ich gemacht habe. Ich hab ne Aufbewahrungsm&#246;glichkeit f&#252;r meine Gitarrensongzettel gesucht, und dachte dass man die in nem Buch auch &#252;berall hin mitnehmen kann.<br />
<span id="more-664"></span><br />
<center><img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/13dd8e58.jpg"><br />
Das Cover. Leopard, Leopard, und das bekannte R&#228;tsel aus Alice in Wonderland, &#8220;Why is a raven like a writing desk?&#8221;, mit einer m&#246;glichen Erkl&#228;rung. Zusammen gehalten wird das Buch von einem Gummiband oben, damit das nicht dauernd aufflattert.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/c36fa4b9.jpg"><br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/aedb1066.jpg"><br />
Die R&#252;ckseite in Zebra.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/5abf5cec.jpg"><br />
Die Bindung ist h&#228;sslich aber zweckm&#228;&#223;ig, wie vieles bei mir. Was soll&#8217;s, solange es h&#228;lt.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/3da59866.jpg"><br />
Anstelle von Seiten habe ich selbstgemachte Taschen gebunden.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/86869e05.jpg"><br />
Die erste Tasche: braun, Spr&#252;hlack, Green Day.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/757522b4.jpg"><br />
Schon einsortiert.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/2f7d23ac.jpg"><br />
Die Tasche f&#252;r die &#228;rzte-Songs, das Bild von Gwen habe ich aus einem alten &#228;rzte-Kalender ausgeschnitten.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/dfffe64c.jpg"><br />
Gwendolines Br&#252;ste und eine Karte von Brasilien. Ich mag Landkarten tierisch. Die habe ich per Zufall in einem Infoheft entdeckt, die wir in der Schule ausgeteilt bekommen haben, solche, die man sonst immer gleich wegschmei&#223;t.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/f7ea7f7b.jpg"><br />
Eine Karte von Afrika, auch aus so einem Heft.<br />
<img src="http://i247.photobucket.com/albums/gg133/besserwissergirl/thumbs/1156906b.jpg"><br />
Ein altes Poster aus der GEOlino. Unten sieht man eine blau-t&#252;rkise Tasche, die ich nicht fotografiert habe, weil unspektakul&#228;r.</center><br />
&nbsp;<br />
Neben besagter Tasche fehlen noch Bilder von einer roten Tasche, und zwei anderen, die auch mit Postern von Planeten und dem Sonnensystem gestaltet sind. Sowas fasziniert mich auch, Planetarium find ich super.<br />
Das Cover und die R&#252;ckseite hab ich mit DesignFreezer lackiert, damit wird Papier so gut wie rei&#223;- und wasserfest. Gute Sache, weil mir gerne Missgeschicke passieren und Sachen ganz von Geisterhand schmutzig werden, ohne dass ich mir erkl&#228;ren k&#246;nnte, wie.<br />
&nbsp;<br />
Diese Woche soll in der Schule Mottowoche f&#252;r unsere Stufe sein, haha, wie einfallsreich und lustig, ich wei&#223;. Vielleicht poste ich ja mal ein paar Bilder.<br />
Morgen jedenfalls gehe ich zur Hauptprobe von Harris St&#252;ck, das er am Donnerstag mit dem Jugendclub des Staatstheater Stuttgarts auff&#252;hren wird. Ich w&#252;rde ja zum Haupttermin kommen, aber die Karten sind mysteri&#246;serweise seit Wochen ausverkauft.</p>
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