Sonntag
26. Juli
2009

Mit dem Meer ist es wie mit der Arbeit

…ja, es ist genug für alle da! :]

Seit heute um ungefähr halb 2 bin ich wieder in Deutschland. Hachja. Ich bin um 12 Uhr direkt von einer Drumline geweckt worden (ohne Witz, hier gab’s so einen Umzug), wie cool ist das denn? Okay, man kann sich jetzt streiten, was cooler ist, die Drumline oder sich gleich morgens an den Strand zu legen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen. Das Bild kann man sich übrigens in Vollgröße angucken, wenn man draufklickt. ;)

 
Naja, hier gibt es wenigstens ein sauberes Bad. Und Fenster. 3 von 4 Bungalows hatten nämlich keine Fenster. Das eine bei uns, das man sowieso nicht öffnen konnte und mit Fensterläden verschlossen war, zählt nämlich nicht. Carola und ich haben deswegen auch auf dem ausziehbaren Sofa (*hust*) geschlafen, das im Esszimmer/Küche stand, und haben nachts immer die Verandatür offen gelassen. Und das Bad wurde von Tag zu Tag immer schmutziger, da die Dusche irgendwie ausgelaufen ist und wir nur barfuß oder in Flip Flops gelaufen sind und dementsprechend staubige Füße hatten. Ansonsten kann ich nicht wirklich meckern. Die Kochzeile war ziemlich cool und die Veranda sowieso. Selbstversorgung macht total Spaß, abgesehen vom Abwasch und so. Carola und ich haben meistens mit oder für die Jungs, die ein paar Bungalows weiter untergebracht waren, gekocht. Wir sind sogar mal als Überraschung mit einem Teller Nudeln vorbeigekommen, da Max Love noch Hunger und wir noch Nudeln übrig hatten.
 
Abends waren wir immer am Strand, Carola, Harri und ich. Wir haben uns in eine ruhige Ecke verzogen, auf Handtücher gelegt, gelabert und den Himmel angeguckt. Ich hab noch nie so viele Sterne und Sternschnuppen gesehen. Zitat Carola, als wieder eine am Himmel war: “Ich hab so viele Sternschnuppen gesehen, ich hab gar keine Wünsche mehr!”
 
Zweimal sind wir auch einen Weg hoch- und runtergeklettert, der zu einer kleinen, abgelegenen Bucht geführt hat. Mensch, war der steil. Hat mich total an das Abenteuer mit Martins “Abkürzung” erinnert, nur ohne Dornensträucher. Einmal haben wir uns Decken zur Bucht mitgenommen und haben da am Strand geschlafen. Als wir dann den Weg bei Tageslicht gesehen haben, fanden wir es total erstaunlich, dass uns nichts passiert ist.

Noch auf dem Festland, vom Bus aus fotografiert. Man sieht sogar Giglio!

 

Der Hafen, von wo aus wir die Fähre nach Giglio genommen haben. Es war starker Wind, der Wellengang war dementsprechend, uns allen war schlecht und viele mussten kotzen. :noo:

 

 

 

 

So sahen unsere Bungalows aus; wir waren im Erdgeschoss untergebracht.

 

 

Warten auf den Bus nach Giglio Porto.

 

 

 

 

 

 

Der Hafenort auf Giglio.

 

 

 

 

 

 

Die Bucht, in der wir geschlafen haben.

 

 

So sah der Weg aus. Natürlich nur ein Ausschnitt, es ging noch schlimmer, steiniger und steiler.

 

Die Veo Strandbar. Zwar kein Pub, aber auch gut an einem Freitagabend.

 

Auf der Rückfahrt von der Fähre aus fotografiert. Tschüss Giglio!

 
Während der Rückfahrt hat Max sich zu mir gesellt, weil die Klimaanlage vorne besser funktioniert hat als hinten. “Besser” heißt aber nicht, dass wir einen klimatisierten Bus hatten. Die Innentemperatur betrug teilweise an die 35 Grad. Ew. :red: Jedenfalls ist Max irgendwann eingeschlafen, als wir auf einer italienischen Autobahn waren. Wir wissen nicht genau, was die Busfahrer sich gedacht haben, ob sie einen Stau umfahren oder uns entführen wollten… Wir werden es wohl auch niemals erfahren… Als Max aufgewacht ist, hat er dann das gesehen:

 

 

Schweiz! Wir sind auf irgendwelchen Serpentinenrouten gefahren, jenseits von jeglicher Zivilisation, und haben irgendwo im Nirgendwo angehalten. Gut, dass viele sich darauf verlassen haben, dass man an Raststätten etwas kaufen könnte, wie die Lehrer gemeint haben. Bloß war weit und breit weder eine Raststätte, noch McDonald’s, noch eine offene Tankstelle. Um Mitternacht haben wir dann endlich an einem McDonald’s Halt gemacht. Nach weiteren ca. 2 Stunden Fahrt, während denen Max und ich es uns bequem gemacht und geschlafen haben, waren wir dann wieder in Stuttgart. Juhu! Mein Papa hat mich abgeholt und wir haben noch Carola heim gefahren.
Als ich dann im Bett lag bin ich sofort eingeschlafen.
 
Alles in allem war es exorbitant genial. Zwar nicht unbedingt ein Ort für zwei Wochen Familienurlaub, aber der beste Ort für eine Studienfahrt! :D
 
Und ja, wir haben auch was gelernt. Viermal hatten wir vormittags/nachmittags einen Kurs am meeresbiologischen Institut mit Theorie und Praxis. Wir sind nachts alle geschnorchelt (die Einführung ins Schnorcheln haben Carola, Harri und ich von Max bekommen, der ist nämlich Taucher :stare: ), man konnte auch richtig tauchen mit Sauerstoffflasche und so. Zweimal waren wir zusammen im Restaurant und einmal haben wir zusammen gegrillt.
 
Ich gehe jetzt essen und das restliche Zeug aufräumen, während mein Nachbar concerning hobbits auf dem Klavier spielt. Idyllisch.

14 Kommentare zu “Mit dem Meer ist es wie mit der Arbeit”


  1. Zuckerschnecke 26. Juli 2009 Link

    Ohaaaa!!! Geile Bilder ;) musst mir morgen alles erzählen!

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  2. *Anne 27. Juli 2009 Link

    Hach, dankeschön für das tolle Lob :)
    Und die Bilder sehen total toll aus…Ich will auch wieder wegfahren!!

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  3. Celina 27. Juli 2009 Link

    Ahhh das ist ja traumhaft da! Wunderschön!
    “Ich hab so viele Sternschnuppen gesehen, ich hab gar keine Wünsche mehr!” – das find ich total schön den Spruch irgendwie *______*
    Als ich das erste Mal ne Sternschnuppe gesehn hab hab ich total aufgeregt geschrieben “WOOAAHHH NE STERNSCHNUPPE!!”… und konnt mir gar nichts wünschen xD

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  4. Supersize Sneeze 28. Juli 2009 Link

    :) du bist wieder da :) yuppie!!! Ich sing übrigens morgen im Gottesdienst… :( kein Bock

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  5. Restless Abandon 29. Juli 2009 Link

    Hey :) wenn du wissen willst, was ich alles zum Geburtstag bekommen hab, schau meinen Blog an!

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  6. ANni 30. Juli 2009 Link

    Die Bilder sind der Wahnsinn!
    Und dankeschön, spaß habe ich sehr ^^
    schreibe heute endlich mal wieder was, komme endlich mal dazu, ciao^^

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  7. Sonny 31. Juli 2009 Link

    Krass, DORT eine Studienfahrt? Meine letzte Studienfahrt ging nach Hessen, also nicht miteinander zu vergleichen xD

    Deine Fotos sind atemberaubend! Besondern die von der Bucht wo ihr geschlafen habt und die von’er Schweiz!

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  8. Sonny 31. Juli 2009 Link

    Waaas? Mensch, ihr hattet ja eine Auswahl x.x Da wird man natuerlich total neidisch xD

    Thihi, da hast du recht :) Nicht einmal fuer 1 Millionen Euro wuerde mich mein papa oder mein Bruder an deren Laptop lassen X_x

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  9. Sibel 31. Juli 2009 Link

    echt tolle bilder :) da kriegt man richtig sehnsucht nachm meer…

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  10. *Anne 1. August 2009 Link

    In meinem alten Zimmer gings mir aber auch so. Eine Wand Dachscräge, eine Schränke und die anderen beiden waren auch nicht sonderlich geeignet…

    5€ hat das gekostet. Ist in den hohen Bünden, so ab dem siebten, allerdings etwas zu schmal (war wohl eher ein E-Gitarrencapo).

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  11. ANni 1. August 2009 Link

    Dankeschön :)
    Ich hoffe ich werde nicht letzter XDDD

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  12. Get the Getaways from Gettysburg 1. August 2009 Link

    hey :)
    also der Film kommt im EM um 17 und 21 Uhr und im UfA um 20.15 Uhr. UfA is zwar teurer aber wär mir lieber als 17 Uhr weil wir immer noch am basteln fürs WH sind :(

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  13. Being Old is just another Bad Dream 1. August 2009 Link

    Ok^^ sorry, habs net gesehen… ich Blindfisch :D
    Gut halber dreiviertel an der Hohenstein klingt subba :) wir sehen uns!
    (die perfekte Antwort darauf deinerseits wäre “Nicht wenn ich dich zuerst sehe!” – ok ich laber scheiße :D ) bis dann <3

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  14. *Anne 2. August 2009 Link

    Ich muss auch noch unbedingt ‘nen neuen Satz Saiten für die E-Gitarre kaufen, da fehlt die G-Saite.
    Ins Gesicht ist aber auch fies! Meins haben die zwei gerissenen Saiten bisher zum Glück verschont.

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