Freitag
25. Februar
2011

Mit einer großen Kamera kommt große Verantwortung.

Naja, zumindest bei mir, denn einer meiner ersten Gedanken nach dem Auspacken war “und wie transportiere ich das ab jetzt Teil am besten?”.
Eine Kameratasche die von der Größe der Kamera her passen würde habe ich zwar – die war mal bei einem Zweierset von Aldi dabei, ich brauchte die kleinere der beiden – nur das Objektiv würde nicht rein passen. Schon gar nicht an der Kamera dran, was doppelt unpraktisch ist wenn man jedes Mal, wenn man die Kamera nicht exponiert um den Hals baumeln haben will, das Objektiv abschrauben muss. Umständlich und nicht unbedingt kamerafreundlich, weil es draußen viel leichter zu Verschmutzung durch Sand, Staub und so weiter kommen kann, sagt die Anleitung.
Eine Kameratasche kaufen wollte ich nicht, erstens sehe ich es nicht ein, so viel Geld zu bezahlen, Qualität hin oder her, wenn ich in den nächsten zehn Jahren nicht vorhabe, auf Fotosafari zu gehen oder mit der Kamera den K2 zu besteigen.
Die für mich logische Schlussfolgerung lautete also: selber machen. Nach einigen Überlegungen zu Form, Material, Innen-/Außentaschen und Stabilität kam mir das Vorhaben aber wieder zu umständlich vor. Zudem war ich mir auch nicht mehr sicher, ob eine Kameratasche für mich wirklich ideal wäre. Wie ich mich kenne würde ich noch eine zweite Tasche mitnehmen müssen, für Geldbeutel, Trinken, etc.
Also lautete die neue Frage eher: wie nehme ich die Kamera am besten in meiner Tasche mit?


 

 

Die äußeren Stoffe sind alles Reste. Gepolstert wird der Beutel durch eine Lage dickes Fleece, das mal eine Decke von Ikea war. Der schwarze Stoff innen war mal ein altes schwarzes T-Shirt, das ansonsten in die Altkleidersammlung gewandert wäre.
Obwohl der Beutel sehr einfach gehalten ist, finde ich ihn super, weil er durch die Lage Fleece im Inneren so weich ist. :stare:
Die Objektive haben natürlich auch eine Schutzvorrichtung gebraucht:

 

 

 

Erinnert das noch jemanden an den Sigg-Flaschen-Trend in der Grundschule?

Und alles passt in den großen Beutel, der in meine Tasche passt und sogar etwas Platz für anderes Zeug lässt.

Um den DIY-Eintrag auch noch zu einem Fundstück-Eintrag zu machen, habe ich einen Link rausgesucht, der vielleicht dem ein oder anderen weiterhelfen könnte oder einfach auf neue Ideen bringt. Ich bin im Prinzip genauso vorgegangen: Easy Drawstring Bag auf purlbee.com.

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