Donnerstag
02. September
2010

Was mir seit dem Abi fehlt

ist der Kunstunterricht. Eindeutig.
Als ich mit Jarkko und Laura bei Ikea war habe ich Bilderrahmen gekauft, um meine Bilder schön aufhängen zu können. Meine Eltern wollten unbedingt eins (das ich nicht mal fertig gemalt habe…) im Wohnzimmer aufhängen, der Rest soll bei mir im Zimmer hängen. Eins habe ich schon aufgehängt, aber die restlichen Bilderrahmen hebe ich mir auf und male neue Bilder. Nägel sind schon in die Wand gehauen (siehe Pfeil).



Glücklicherweise gibt es diese Woche bei Aldi (Süd) Dispersionsfarbe! Ich liebe Dispersionsfarbe, am besten mit einem alten, zotteligen Borstenpinsel trocken und dünn aufgetragen. Den Duktus findet man bei allen meinen Bildern, glaube ich, haha.
Leider gab es kein Weiß, was das Wichtigste ist, ich liebe Glanzlichter.
Am liebsten male ich im Stehen, deswegen auch die improvisierte Staffelei.


Dienstag
31. August
2010

Webfundstücke 01

Zusammen mit dem neuen Layout* bringe ich euch die erste Liste der Webfundstücke. Hier habe ich ja schon meine ersten Gedanken dazu geäußert. Ich denke, die Struktur wird sich noch ändern, weil ich ein kleiner Perfektionist bin und erst noch austüfteln muss, wie mir diese Art von Eintrag am besten gefällt.

*Mir war nach Abwechslung, deswegen ist das Layout anders als meine vorherigen. Femininer und kritischer, wenn man es so beschreiben kann. Das gleiche könnte man auch über mich sagen – aber Outfitposts und Schminke werdet ihr trotzdem hier nicht finden, das bleibt beim Alten.
Ich werde aber über Themen schreiben, die ich hier bisher nicht angesprochen haben, die gehen aber eher in die Richtung Gesellschaft und Medien.
Ich hoffe ich halte es auch durch, mehr über Selbstgemachtes zu berichten.

Ich habe mir gedacht, dass ich mich bei den Fundstücken nicht auf Nähzeug beschränken werde, weil es erstens so viele Sachen gibt, die ich nachmachen möchte oder inspirierend finde, die gar nichts mit Nadel und Faden zu tun haben und zweitens der Großteil meiner Leser über keine Nähmaschine oder große Nähkenntnisse zu verfügen scheint.

Los geht’s also mit Runde eins.

Für mich sind Kassetten ein unersetzbarer Teil meiner Kindheit, und wie cool ist bitte dieser Geldbeutel? Zwar würde ich dafür keine meiner geliebten Die Drei ???-Kassetten opfern, aber ich habe hier noch unbespielte Kassetten rumliegen, da würde es mir auch nichs ausmachen, wenn das Teil sich nach einer Weile in seine Bestandteile auflöst.

Bevor mein neues Handy (inkl. Kopfhörer) meinen Mp3-Player abgelöst hat, hatte ich ständig das Problem, dass das linke und rechte Kabel meiner Ohrhörer sich irgendwann getrennt haben. Ich hatte also zwei lange Kabel am Körper, mit denen ich ständig an der Jacke, Tasche, etc. hängen geblieben bin und mir so selbst die Hörer aus den Ohren gerissen habe. Außerdem haben sich die Teile in der Tasche und im Rucksack schrecklich verheddert und verknotet.
Bei meinen neuen Ohrhörern kann das nicht mehr passieren, aber ich finde die Idee der Reißverschlusskopfhörer genial. Damit wär mir viel erspart geblieben!

Ich besitze keine tolle Kamera, bei dem einem irgendwann der Arm schwer wird, aber ich finde diese buten Kameratrageriemen so toll, dass ich mir auch einen für meine mittlere-Qualität-Digicam machen werde. Auf Make it & love it ist eine Anleitung, wie man seinen eigenen Riemen aufpeppen kann, wer ihn aber nicht einnähen möchte (so würde es mir gehen), kann sich auch einen eigenen nähen.

Würde sich meine Nähutensiliensammlung nicht auf zwei Kistchen von Ikea erstrecken, würde ich diese Aufbewahrungsbox nachmachen. Ich liebe bunte, zusammengewürfelte Stoffe. Und ich weiß, dass da “Child’s sewing kit” steht, aber wen juckt das? Bunte Stoffe inspirieren mich und Ordnung ist das halbe Leben. Zumindest für mich.

Bei meinem Batmangeldbeutel habe ich mich von dem Tutorial inspirieren lassen. Auch hier sieht man wieder: Bunte Stoffe → Nachmachfaktor.

Hier habe ich noch eine total simple aber geniale Stiftebox gefunden. Allein schon vom Bild ist es offensichtlich, was man tun muss. Außerdem habe ich einen hilfreichen Artikel über Nähmaschinenfüße gefunden. Auch hilfreich fand ich den Artikel Ten ways to ruin your sewing. Für Leute wie mich, die nie Haushaltskunde oder wie das heißt hatten, und durch trial and error Nähen gelernt haben oder lernen, ein sehr guter Ausgangspunkt.

Mir ist erst im Nachhinein aufgefallen, dass ich nur englische Tutorials benutze. Ich finde einfach, dass es mehr liebevoll gestaltete englischsprachige Tutorials gibt. Wer schlecht englisch kann, hat somit auch die Gelegenheit, seine Sprachkenntnisse zu verbessern. :P

Soll ich beim nächsten Mal alles unter einen Weiterlesen-Link packen? Mich stört es nicht, wenn Bilder auf der Hauptseite sind, ich habe sie ja verkleinert, damit die Seite nicht ewig lädt. Andererseits hat man dann immer so einen Ewiges-Scrollen-Erlebnis. Was meint ihr?

Mittwoch
25. August
2010

Das Geldbeutel-Hosentaschen-Dilemma

Es gibt so bestimmte Dinge an mir, bei denen Leute nur den Kopf schütteln. Zum Beispiel die Handhabung meines Geldbeutelinhalts. Inhalts deswegen, weil ich keinen Geldbeutel besitze. Beziehungsweise keinen benutze. Das liegt erstens daran, dass die Fächer zu klein sind und mein Personalausweis nicht reinpasst; zweitens sind diese Monsterteile so fett, dass sie in keine Hosentasche passen, ohne dass man aussieht als hätte man einen Auswuchs an der Hüfte. Mal von dem Komfort-Faktor beim Sitzen ganz zu schweigen. Und von diesen riesigen Geldbeuteln, die die Größe einer Handtasche haben, will ich gar nicht erst anfangen. Sowas ist leider völlig untauglich für meine Feld-, Wald- und Wiesenabenteuer.
Ich werde nicht erläutern, wie ich Geld, Netzkarte, Führerschein etc. mit mir herumgeführt habe, das war selbst mir mittlerweile zu alternativ.
Da ich also im Dilemma “Frauenhosentaschen zu klein – Geldbeutel zu groß” steckte, habe ich mir schon vor einer halben Ewigkeit vorgenommen, einen Geldbeutel zu nähen. Vorhaben hin oder her, im Endeffekt schiebt man es immer vor sich her.
Da ich heute aber mit Laura und Jarkko zu Ikea gehe habe ich mich gestern Abend spontan entschlossen es endlich hinter mich zu bringen. (Als wär es so schrecklich.)
Plastiktüten raus, verschmelzen, Stoff zugeschnitten, gebügelt und losgelegt.


Verbundpass, Ausweis, Führerschein, Bank- und Krankenkassenkärtle sowie Organspenderausweis sind prima aufgehoben.

Das Teil hat die perfekte Größe für eine Damenhosentasche und ist schön schmal. Ich habe zwar immer noch kein Aufbewahrungsfach für Münzen, aber die steck ich einfach oldschool in die Hosentasche.
Wenn das Ganze in die Brüche geht nähe ich mir noch einen, werde aber noch eine Reihe Fächer hinzufügen um mehr Ordnung reinzubringen.
Das Teil zu nähen ging echt schnell (gut, ich hab mich auch total beeilt weil ich ins Bett wollte) und ist ein großartiger Weg, Stoffreste loszuwerden.

Ich habe Lust, mehr über selbstgemachte Sachen zu berichten, weil ich es persönlich sehr wichtig finde, also für mich selbst, kreativ zu sein und etwas zu erschaffen. Mit den Händen zu arbeiten. Und im Zeitalter des Überangebots, in dem es alles zu jeder Zeit an jedem Ort gibt, finde ich es auch schön, etwas herzustellen, was es nirgends zu kaufen gibt.
Vielleicht mache ich auch so etwas wie einen Found it Friday oder wie man sowas nennt. Eine Sammlung von Sachen, die man im Web gefunden hat, die toll sind zum Nachmachen. Da bin ich mir noch nicht ganz sicher, vielleicht kommt so was alle zwei Wochen oder ganz unregelmäßig. Viele fragen mich nämlich wie ich dieses und jenes gemacht habe, und ich selbst habe auch damit angefangen, einfach Anleitungen aus DIY-Blogs nachzumachen. Hilft ungemein und macht Spaß. Ich selbst mag solche Listen total, und wenn ihr sie nicht mögt, überspringt sie einfach, wenn ihr hier über so eine stolpern solltet. ;)

 « 1 2 ...14 15 16 ...32 33 »