Montag
11. Juli
2011

Der Juni und Anfang Juli im Rückblick, oder: alles wird gut

Wieder ist ein Monat rum, wieder hat WordPress eine neue Version herausgebracht, und wieder kann das Wetter es mir nicht recht machen (zu heiß, zu kühl, zu viele weltuntergangmäßige Regengüsse).
Nachdem mein Computer für einige Zeit den Geist aufgegeben hatte, hier nun eine Liste der Dinge, die mich die letzten eineinhalb Monate auf Trab gehalten und glücklich gemacht haben:

# Als Chorbetreuerin bei unserem Stück einspringen und wieder mal Theater backstage erleben. Das hat so zu meinem Wochenplan gehört, dass es erstmal eine kleine Umstellung war, wieder im Publikumsraum zu sitzen.
Außerdem war es ein guter Treffpunkt – als ich gute Neuigkeiten hatte und mich feiern lassen wollte war die “Lounge” hinter der Bühne meine erste Anlaufstelle. (Bonus: zur Feier Getränke spendiert bekommen (Bionade Orange) und anstoßen (auf mich und die Zukunft))

# Freunde bei ihrer Premierenfeier besuchen und Caterer spielen. Immer wieder gern. Ich liebe es neue Rezepte auszuprobieren und bin sehr dankbar über Abnehmer. Harri hat sich über meinen Besuch gefreut, ich habe mich gefreut dass es allen geschmeckt hat und gewisse junge Männer haben sich gefreut, dass die übrig gebliebenen Minipizzen in den WG-Kühlschrank wandern durften.

# Persönliche Freikarten fürs Theater.
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Wieder an oben erwähnte junge Männer catern, oder zumindest die Absicht haben, vergessen werden, Plan B austüfteln, Erfolg haben. Spätabends noch die nettesten SMS seit ich ein Handy besitze bekommen und alles ist wieder gut oder sogar noch besser. Unglaublich, was für nette Menschen ich kennen gelernt habe. Da kommen echt Gedanken auf, ob ich mein Menschenbild revidieren sollte. (Wahrscheinlich nicht.)

# in den Theaterwerkstätten arbeiten. Fühlt sich teils sehr vertraut, teils ungewohnt an. Hallo Mittagspause, habe dich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Außerdem habe ich die liebe Ani näher kennen lernen dürfen.
Hatte die unerwartete Erkenntnis, dass ich bei einem ungeregelten Tagesablauf und unter Stress viel mehr aufblühe. Wer hätte das gedacht? Wie gestern jemand so schön gesagt hat: beim Theater lernt man oft mehr über sich selbst als über Theater.

# zum letzten Mal unser Stück ansehen und sich während den Chortexten hinter die Bühne schleichen, um mit den Schauspielern zu quatschen, wie in den guten alten Zeiten, die eigentlich erst ein paar Wochen her sind.
Selbst beim anschließenden Grillen wider allen Erwartungen nicht todtraurig sein dank vielen positiven Worten. Der Juli liegt noch vor uns, und dann die neue Spielzeit, und selbst danach geht es weiter, irgendwie, irgendwo, wie das am Theater so ist.

# so viel Pech an einem Tag haben, dass man nicht weiß, ob einem zum Lachen oder Heulen zumute ist. Und nachts trotzdem mit unglaublich guter Laune ins Bett gehen.
homemade oreos
Selbstgemachte Oreos verschenken und Glück zurück bekommen, einfach so, ohne zu fragen. Das Gefühl, nach Hause zu kommen, obwohl man ganz woanders wohnt, und sich gut aufgehoben fühlen und Gespräche, wie man sie eigentlich mit seinen engsten Freunden führt, nicht weil sie so intim oder privat wären, sondern weil verrückte Pläne und ungewöhnliche Theorien sich besser mit Personen besprechen lassen, denen man vertraut.

Mittwoch
15. Juni
2011

Das Geldbeutel-Hosentaschen-Dilemma-Update

Ich weiß noch, wie toll ich es immer fand, meinen selbstgenähten Batman-Geldbeutel an der Kasse des Comicshops aus den Untiefen meiner Tasche hervorzuzerren. Im Laufe der Zeit hat sich das geändert, einerseits, weil der Comicshop, zu dem ich immer gehe, drastisch reduziert wurde und umgezogen ist und sich jetzt eigentlich gar nicht mehr Comicshop nennen kann, weil es sich um eine Ecke im Keller des Karstadts handelt, in dem auch Faschingssachen und stark reduzierte Klamotten für die Zielgruppe ältere Menschen angeboten wird. Uncool.
Der zweite Punkt ist wohl, dass der Geldbeutel mittlerweile so aussieht:
Worn out

Auch uncool. Der Druck auf der Plastiktüte, die ich verschmolzen habe, hat sich schon nach circa zwei Monaten verabschiedet gehabt. Ich weiß, da liegt immer noch ziemlich viel Zeit zwischen “mein Geldbeutel sieht aus wie ein Stück Plastikmüll” und “ich nähe einen neuen Geldbeutel”, aber seinen Zweck hat er ja noch erfüllt, was ja die Hauptsache ist. Zwischendurch habe ich auch versucht, eine Batman-Plastiktüte mit transparenter Folie zu verschmelzen, dass der Aufruck vor Abrieb geschützt ist, aber das Plastik ist so steif geworden, dass ich es nicht mehr verarbeiten konnte. Ich warte geduldig, bis mir eine durchsichtige Plastiktüte über den Weg läuft. Bis dahin habe ich eine Übergangslösung geschaffen; der alte Geldbeutel ist mittlerweile ziemlich ausgeleiert und die Karten und Ausweise fangen an, aus den Fächern zu fallen, wenn ich ihn in meiner Tasche liegen habe.

Money Love Power

Money Love Power
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Freitag
10. Juni
2011

Jenny rettet junge Männer vor leeren Kühlschränken.

Die letzten Tage waren was das Wetter angeht ja eher kühl. Viele Wolken und teilweise Regen und Gewitter. Eigentlich kommt mir das ja immer recht gelegen, da ich überhaupt nicht gut mit Hitze klarkomme. Andererseits etwas ärgerlich, weil ich dann nicht meine neuesten Kreationen ausführen konnte.
Über die Burda Style 6/11 und das Kleid, das ich nach einem Schnittmuster aus dem Heft genäht habe, habe ich ja bereits berichtet. Das Mai-Heft befindet sich auch in meinem Besitz; schon länger hatte ich vor, die Shorts aus der Ausgabe nach zu nähen, bin aber erst vor kurzem dazu gekommen.


Aus Gründen der Faulheit gibt es vorerst nur ein Spiegelfoto.
Die Shorts sind aus schwarzem Stretch-Jeansstoff, total super, muss ich zugeben. Der Stoff ist schön leicht und flexibel und war toll zu verarbeiten. Hat zwar ziemlich gefranst, aber okay, damit musste ich leben. Irgendwie hat der Stoff auch etwas Seriöses, werde ich bestimmt nochmal bestellen für andere Hosenprojekte.
Reißveschluss nähen ging erstaunlich gut. Die Anleitung war mal wieder eher durchwachsen, vielleicht liegt es auch an mir, aber ich musste oft improvisieren, da ich mit den Beschreibungen nicht immer zurecht kam.
An der Rückseite sind zwei Abnäher, finde ich gut, weil die eine schöne Form geben. Außerdem hat die Shorts Taschen, was enorm wichtig ist für mich, weil ich gerne viel in der Hosentasche rumtrage um möglichst auf Taschenrumschleppen verzichten zu können.
Alles in allem bin ich zufrieden und kann mir vorstellen, das Schnittmuster nochmal zu verwenden, vielleicht reicht es dann auch, wenn ich eine Größe kleiner nehme.

Gestern habe ich wieder mal einen Theaterbesuch gemacht und unsere Schauspieler mit Selbstgebackenem (und dem Rezept dazu) überrascht. Versprochen ist immerhin versprochen. Und ich liebe es Menschen eine Freude zu machen! :) Außerdem ist das neue Spielzeitbuch erhältlich, das ich mir auch geholt habe. Ich freue mich total auf die neue Spielzeit, allein schon die Aufmachung und das Motto lassen mein Herz höher schlagen.
Piece of cake

Piece of cake

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