Ich dachte ja, die Vorstellung gestern sei die letzte unseres Stückes, die ich mir angucken werden, immerhin war ich ja bei fast jeder Probe dabei und kann die Chortexte fast auswendig mitsprechen.
Einer unserer Schauspieler meinte Anfang der Woche, das Stück würde ja immer besser werden, weswegen sich erneute Besuche durchaus lohnen würden. Recht hat er! Ich war überrascht, wie begeistert ich von der Vorstellung war. (Mal ehrlich, als würde ich jemals gelangweilt davon sein!) Weitere Besuche werden definitiv folgen, allein schon, weil ich versprochen habe, wieder Selbstgebackenes (und das Rezept dazu) mitzubringen.
Am Mittag waren Laura und ich auf einer Second Hand- und Stoffladen-Tour. Die Ausbeute war super und wir können jetzt Karstadt endgültig als unseren Kurzwaren- und Stoffdealer abhaken.
Mittags haben wir dann mit Melone und Couscous am Feuersee gepicknickt.

Stoff haben wir keinen gekauft, die Auswahl war einfach zu groß, deshalb heben wir uns das für konkrete Projekte auf.
Second Hand-technisch habe ich eine schwarze Weste (nicht abgebildet, da in der Wäsche) und ein meiner Meinung nach sehr cooles, asymmetrisches Oberteil erstanden, Laura eine Sonnenbrille im Hippiestil und braune Lederschuhe mit interessanter Besohlung.

Noch ein Vorteil meiner Zeit am Theater: ich kenne jetzt endlich einige bessere Anlaufstellen, was Second Hand-Sachen betrifft.
Für alle in und um Stuttgart und diejenigen, die es sonst noch interessiert, gibt es nach dem Link eine kleine Adressenliste der Second Hand-Shops in Stuttgart, die ich kenne.
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Ab und zu kaufe ich mir ganz gerne mal ein Heft von Burda. Nicht jeden Monat, denn das wäre mir zu teuer, aber wenn die Schnitte mich ansprechen und ich noch keine Ähnlichen besitze, nehme ich sie gerne mit. Der Preis rentiert sich jedenfalls wenn man mehrere Schnitte aus dem Heft verwenden kann oder möchte, finde ich.
Die Fotostrecken sind größtenteils auch sehr inspirierend und zwischendurch gibt es auch immer ein paar DIY-Tipps.
Aus dem Heft 6/2011, das oben im Bild ist, hat es mir unter anderem das Kleid auf dem Cover – aus der Brigitte Bardot-inspirierten Fotostrecke – angetan. Also habe ich mein Vorhaben, die Kleider- und Rockherstellung erstmal sein zu lassen, gebrochen (nur dieses eine Mal!). Verwendet habe ich Stoffreste, die eigentlich für etwas Anderes gedacht waren, zu dem ich aber lange nicht gekommen bin und das Projekt sowieso schon fast aufgegeben habe. Solange der Stoff nachbestellbar ist, ist das ja aber nur halb so schlimm.
Von dem beigefarbenen Stoff, der oben im Hintergrund zu sehen ist, hatte ich die richtige Menge da, aber ich wollte eine andere Farbe für das Kleid. Ich habe es mit blauer Textilfarbe eingefärbt und heraus kam lila. Nicht schlecht, gefällt mir. Sogar die Tupfen sind noch leicht zu sehen wenn man genau hinguckt.


Die Schleife ist eine Übergangslösung, bis ich mir etwas Anderes ausgedacht habe; den Gürtel vom Cover wollte ich nicht nachbasteln, ich finde das Seidenband passt ganz gut zu dem Kleid.
Ich würde allerdings empfehlen, einen sehr leichten Stoff zu nehmen, mir bauscht die Baumwolle etwas zu sehr, es hält sich aber noch in Grenzen.
Für den Sommer ist der Schnitt aber top. Das Kleid werde ich wahrscheinlich am Freitag ins Theater anziehen, wenn es denn mal aufhört zu regnen und wieder etwas wärmer wird.
Das Team von Bastelwunder hat übrigens meinen Blog vorgestellt, was für eine nette Überraschung!
Wenn ihr mehr crafty Blogs sucht, schaut mal in die Blogroll, die ist eine kleine Schatzkiste, was das betrifft.
Ich vermisse das Theater entsetzlich. Um meine Erinnerungen festzuhalten, solange sie noch möglichst frisch sind, bastle ich fleißig weiter an meinem Journal, das sehr gewachsen ist (wie soll ich das Teil jetzt bitteschön binden? So große Spiralen habe ich gar nicht!) und immer noch nicht fertig ist.
Ich hoffe aber, dass ich es bis Freitag in einem transportfähigen Zustand habe, weil ich das Stück dann mit Harri, Laura, Jarkko und anderen nochmal sehen werde und mein Werk gerne zeigen möchte, allein schon weil so viele Insider enthalten sind, die ich mir gar nicht alle merken kann.

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