Sonntag
13. Mai
2012

Sieben Sachen – KW 19

Inspiriert von der Sieben Sachen-Serie von Frau Liebe, aber in eigener Interpretation: sieben Sachen, für die ich letzte Woche meine Hände gebraucht habe. Für wie lange ist unwichtig.


Nägel lackiert – mein wahrscheinlich einziges Make Up-Ritual, falls man das so nennen kann. Mascara und Eyeliner verwende ich seit Jahren schon fast nur noch zu besonderen Anlässen, aber ohne Nagellack gehe ich fast nie aus dem Haus, weiß der Teufel warum, aber meine Nägel sind fast immer lackiert.


Stoffe von A nach B nach C getragen, in die Kiste, aus der Kiste raus – meine Finger jucken nach einem neuen Nähprojekt, aber ich kann mich nicht entscheiden. Wäre wahrscheinlich gut, wenn ich erst mal mein Hemdblusenkleid fertig stelle, aber ich ärgere mich so über den beknackten Ärmel.


Am Bahnhof habe ich dem Zeitungskiosk einen Besuch abgestattet und konnte nicht die Finger von dem Jamie-Magazin lassen. Seit Tagen blättere ich es immer wieder durch und kriege jedes Mal Appetit auf Pasta und Lust, diesen einen Kuchen mit Pistazie nach zu backen…


Die neue BurdaStyle mitgenommen, der eigentliche Grund für den Kiosk-Besuch. Seit langem mal wieder ein Heft, das mich etwas gereizt hat. Ich bin zwar nicht der Ansicht, dass das ein Must Have-Heft für mich ist, aber schöne Teile sind dabei.


Bett mit nagelneuer frischgewaschener und in der Sonne getrockneter Bettwäsche bezogen. Traumhaft, verzeiht mir den Begriff. Ich kenne niemanden, der es nicht liebt, in einem frisch bezogenen Bett zu schlafen.


Nochmal Schrank sortiert, ja, wirklich. Ich komme aus dem Auf- und Umräumen gar nicht mehr raus und weiß jetzt schon, dass das auch nicht das letzte Mal war diesen Monat.


Ganz oldschool: Farbband eingesetzt. Die Schreibmaschine ist neben dem kleinen Regal aus dem letzten Post ein weiteres Erbstück meiner Oma und funktioniert tadellos. Mein ganz persönlicher Journaling-Traum. Selbst kleinste Papierfitzelchen sofort maschinell beschreiben zu können, ohne Druckeinstellungen und Computer anmachen. :heart:

Sonntag
01. April
2012

Sieben Sachen – KW 13

Inspiriert von der Sieben Sachen-Serie von Frau Liebe, aber in eigener Interpretation: sieben Sachen, für die ich letzte Woche meine Hände gebraucht habe. Für wie lange ist unwichtig.


Der Frühjahrsputz geht weiter: geerbten Nähkrimskrams sortiert.


Stoffkisten ausgemistet (kleine Auswahl).


Endlich mal wieder ein Buch fertig gelesen und neue Lektüre aufgeschlagen (danke Diana fürs Ausleihen!).


Geerbte Röcke gekürzt und enger gemacht – zum Glück liegt Plissee im Trend.


Die neue Burda easy fashion durchgeblättert und für sehr gut befunden.


Osterdeko für Grußkarten fotografiert.


Von der easy fashion beschwingt und inspiriert meine neuen Wasserfarben und Zeichenblock ausprobiert. Mit staubigem Pinsel wird das Ergebnis natürlich besonders sauber.

Donnerstag
01. März
2012

Projekt Lieblingsburda: Hotpants

Burda-Hefte durchblättern hat eine wunderbar inspirierende und irgendwie auch meditative Wirkung auf mich. Enorm aufgefallen ist mir, dass in den Heften von Frühjahr- und Sommermonaten viel mehr nach meinem Geschmack ist als in denen der Herbst- und Wintermonate. Diese Hefte habe ich, nachdem die komplette Vorschau online und überhaupt nicht mein Fall war, auch schön im Kioskregal stehen lassen.

Mittlerweile hat sich ein klarer Favorit in meinem Burda-Schuber hervorgetan: das Juli-Heft 2011. Es gibt natürlich noch andere Schätzchen, die ich immer und immer wieder von vorne bis hinten durchblättere, aber dieses Heft ist ziemlich gut auf meinen Geschmack zugeschnitten.
Ich habe so für mich ein kleines Projekt gestartet: nach und nach die Teile, auf die ich schon ewig ein Auge geworfen habe, auch nach zu nähen. Projekt Lieblingsburda. (Wobei es auch -burdas heißen könnte, wer weiß, was dieser Frühling so an Schnitten bringt.)

Angefangen habe ich recht spontan vor einer Weile mit der Shorts aus eingangs erwähntem Juli-Heft; Burda hat das Teil in bequemem Jersey umgesetzt, finde ich auch gut zum rumfläzen und auch als Nachtwäsche. Hatte aber keinen Jersey in entsprechender Qualität da, dafür aber ein Elasthan-Gemisch, von dem ich nicht mal mehr weiß, wofür ich es ursprünglich verwendet habe.


Bildquellen: burdastyle.com

Es war nur noch ein kleiner Rest da, der nicht einmal mehr einen Bund hergegeben hat, geschweige denn großzügige Nahtzugaben. Den Bund habe ich dann einfach aus schwarzem Jersey gemacht, in dem ein Gummiband steckt. Gemütlich.

Der Saum ist mit schwarzem Kunstfaserschrägband einrolliert – hätte ich ihn umgeschlagen, wäre die Hose einfach zu kurz geworden. Der Sitz ist ziemlich bescheiden, wenn ich die nochmal nähe, werde ich auf jeden Fall im Schritt etwas verändern müssen. Aber da ich mir sowieso nichts Großes von diesem Kurzprojekt versprochen habe, kann ich nicht meckern. Es ist wirklich eine richtige Hotpants geworden, aber mit Leggins werde ich sie schon im Alltag tragen können. Außerdem ist sie ein super Teil für Longtops, da sieht man auch nicht, dass sie nicht gut sitzt.

Wahrscheinlich ist es kein Zufall, dass ich anfange, nach Frühjahr-Burdas zu nähen. Wir sind ja auf dem besten Weg zum Frühling, endlich! Könnt ihr es auch nicht mehr erwarten, bis es nicht mehr so düster ist, oder macht euch das nichts aus?

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