Inspiriert von der Sieben Sachen-Serie von Frau Liebe, aber in eigener Interpretation: sieben Sachen, für die ich letzte Woche meine Hände gebraucht habe. Für wie lange ist unwichtig.

Heinke bisschen unter die Arme gegriffen. Die zwei Pakete müssten mittlerweile in Baku eingetroffen sein.

Im Dunkeln Notizen gemacht. Donnerstag war die erste Theaterprobe, bei der ich dabei sein konnte, und ich habe jede Sekunde davon geliebt. Besonders weil ich in die Regie mit rein quatschen darf.

Geriffelte Rundstäbe aus dem Baumarkt geholt und zugesägt. Sah bestimmt auch ganz witzig aus, als ich die auf dem Fahrrad transportiert habe.

Zuschnitte schwarz lackiert.

Die Rundstäbe an Masken geklebt.

Ergebnis ausprobiert und für gut befunden. (Die Masken müssen im Stück hinter Stellwänden hervorkommen – die Stäbe sind dafür da, dass die Schauspieler sich nicht die Arme verrenken müssen.)

Für meine Theater-Truppe ein Kostüm fertig geändert. Naja, eigentlich zwei, aber abgebildet ist hier nur die “Nachtschlumpe”, wie das Kleid in Wedekinds Text genannt wird.
In der Wohnung meiner Großeltern hing seit ich mich erinnern kann im zweiten Wohnzimmer ein kleines Regal aus sehr dunklem Holz. Es hing hinter der Tür und beherbergte allerlei Sammelfigürchen aus Zinn. Ich erinnere mich an einen Fingerhut, ein Bügeleisen und ein altmodisches Telefon. Als Kind habe ich mich oft gefragt, was der Sinn dieser Figuren war und ob sie eine Geschichte erzählen; ich habe wohl nicht ganz kapiert, dass sie einfach nur Nippes waren.

Das Regal ist schließlich in meinen Besitz übergegangen. Je älter ich wurde, desto charmanter fand ich die unperfekte Verarbeitung und die Aufteilung der Fächer. Die Größe finde ich auch praktisch – ich habe meinen Objektivdeckel mit ins Bild geschmuggelt für den Größenvergleich. Ich dachte erst, mein Opa hätte es vielleicht selbst gemacht, aber auf der Rückseite ist ein Aufkleber, auf dem “made in spain” steht.
Für mein Zimmer war das Teil mir aber zu dunkel. Also bin ich zum Baumarkt gefahren und habe mir Sprühfarbe besorgt. Elfenbein und Gold. Ich wollte gerne ein sehr helles Regal, die goldene Farbe war eine Eingebung. Türkis hätte ich mir auch gut vorstellen können, aber das gab es nicht.
Mittlerweile sieht es so aus, für das Foto mit allerlei Krimskrams gefüllt, weil ich noch nicht ganz entschieden habe, was seinen Platz darin finden wird (Nähutensilien? Nagellacke?):
Bei mir hängt das Regal auch hinter der Tür, neben meinem Spiegel.
Die Idee mit dem Schlüsselhaken kam mir spontan im Baumarkt. Den Haken habe ich mit Powerstrips angeklebt. Ich mag die Optik, ich assoziiere das mit alten römischen Hotels, in denen alle Schlüssel an einem Schlüsselbrett hinter dem Empfangstresen hängen.
In zwei der Abteilungen habe ich mit Kleister Teile von einer Landkarte aus Rom geklebt. Vielleicht werde ich die auch noch ein bisschen auf antik trimmen, aber vorerst bin ich zufrieden.


Inspiriert von der Sieben Sachen-Serie von Frau Liebe, aber in eigener Interpretation: sieben Sachen, für die ich letzte Woche meine Hände gebraucht habe. Für wie lange ist unwichtig.

Schöne Orte aus einer Landkarte ausgeschnibbelt.

Landkartenteile mit Leim aufgeklebt. Um was es sich für eine Stadt handelt, könnt ihr vielleicht schon erraten. Zu dem Projekt schreibe ich im Laufe der Woche mehr.

Erdbeeren mit Joghurt gelöffelt. Ich muss zugeben, dass es sich nicht um Erdbeerjoghurt handelt. Das Mischverhältnis war eine Schüssel Erdbeeren zu drei Teelöffeln Joghurt.

Ärmel eingesetzt.
Nicht, dass das an sich schon eine Herausforderung ist, nein, entweder habe ich oder die Burda Mist gebaut. Die Zwicke waren total falsch gesetzt. Entweder habe ich beim Zuschnitt die Teile nicht auf der linken Seite zugeschnitten oder da ist wirklich was bei der Schnittmustererstellung schief gelaufen.

In den alten Kochbüchern meiner Oma geblättert. “Tunke” – cook it like it’s 1955.

Zum Grillen Pizzabrot (nach diesem Schafskäsekranz-Rezept) mit Frischkäse-Paprika-Mais- und Frischkäse-Bärlauch-Füllung gebacken. Wie immer habe ich es mit der Füllung leicht übertrieben…

Das neueste Farbexperiment zum Trocknen in die Sonne gehängt.
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