Montag
12. September
2011

A Dustland Fairytale

A Dustland Fairytale

A Dustland Fairytale

A Dustland Fairytale

Immer wenn wir in Ungarn sind kommen wir an diesem Zirkus/Vergnügungspark vorbei. Jedes Mal. Und ich habe noch nie einen Menschen dort gesehen. Als kleines Kind nicht und die letzten Jahre auch nicht. Der Vergnügungspark wird noch genutzt, öffnet aber erst abends, weshalb er für mich immer verlassen gewirkt hat. Leider bin ich abends nie in der Gegend gewesen, Bilder mit den ganzen Lichtern stelle ich mir ganz wunderbar vor.
Die restlichen Bilder gibt es auf meinem Flickr.

Mittwoch
07. September
2011

and I think I’m the only one still alive

Verlassene oder heruntergekommene Gebäude und Gelände sieht man oft in Ungarn. Sehr oft. In Deutschland wäre es wahrscheinlich gar nicht möglich, dass so viele Gebäude so lange einfach sich selbst überlassen werden – irgendeine Baufirma würde sich der Sache sicher annehmen.

Ich war ja bereits schon als kleines Kind in Ungarn und danach auch immer wieder und ich muss sagen, dass sich an den meisten verlassenen Orten gar nichts getan hat, zumindest nichts, was den Zustand verbessert hätte.
Zum Beispiel gab es bei uns im Ort einen verlassenen Gebäudekomplex, von dem ich vermute, dass es mal eine Herberge oder ähnliches war – ein sehr großes Grundstück mit mehreren Gebäuden, durch manche Fenster kann man noch bezogene Betten erkennen, aber kein Zeichen von Obdachlosen oder sonstigem Leben dort, keine persönlichen Gegenstände, Unrat oder gar Unordnung. Das kurze Gras lässt aber vermuten, dass zumindest ab und zu jemand nach dem Rechten sehen muss.

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Sonntag
04. September
2011

Elado

Müsste ich drei Eindrücke meiner Reisen durch Ungarn nennen, wären das verwaiste Gebäude, Märkte und die weite Öde der Puszta. Anders als blaues Meer und weiße Schaumkronen und Sand und Zypressen, aber nicht hässlich. Für manche vielleicht, weil die Landschaft tot aussieht, braungrün und endlos unter der stechenden Sommersonne und der drückenden Hitze, aber sie lebt. Zähigkeit und große Ruhe, denke ich jedes Mal, und die Landschaft hat einen Stich ins Lila durch die getönten Gläser des Autos und meiner Sonnenbrille.

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sd

Die letzten zwei Bilder zeigen die gleiche Aussicht. Von dem Steg aus kann man bis ans gegenüberliegende Ufer des Balatons sehen. An zwei Abenden hatten wir Hitzegewitter, das letzte Bild entstand bei solch einem. Leider war es so stürmisch dass mein Stativ auf den Holzplanken des Stegs nicht ruckelfest stand, sonst hätte ich Fotos mit längerer Belichtungszeit machen können.

Die erwähnten (Wochen-)Märkte gibt es in fast jedem Ort. Dort werden neben Gemüse, Fleischwaren, Obst und Blumen auch (teils gefälschte) Klamotten und Haushaltsartikel wie Körbe, Löffel, Töpfe, Tischdecken usw. verkauft.
Oft sieht man kleinere Stände mit selbst eingelegtem oder eingekochtem Gemüse und Honig und mindestens einen Stand mit typischer ungarischer Salami.

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