Freitag
04. Juni
2010

Sonne, Brückentag, Königstraße

oder: ziemlich toll wenn jemand an einen denkt
 
Nachdem es fast die ganze Woche gepisst aus Eimern gegossen hat, ist es heute auf einmal so warm, dass man um acht Uhr morgens schon kurze Hosen und T-Shirt tragen kann und eine Sonnenbrille auch nicht unbedingt verkehrt wäre. Ich persönlich liebe es, kurze Hosen und T-Shirts zu tragen, bin aber andererseits auch kein Sonnenanbeter, halte mich lieber im Schatten auf und mehr als 25 Grad bräuchte es wenn’s nach mir ginge gar nicht werden. Und wenn doch sollte es wenigstens abends und nachts kühl sein (Giglio, du bist einfach perfekt. Seufz.).
Heute war ich zum ersten Mal seit dem Mädchenflohmarkt wieder in Stuttgart-Mitte; das ein und andere will schließlich gekauft werden. Was heißt will. Ich wollte das ein oder andere kaufen, so. Hier ist übrigens ein Bild von mir und Laura, das von uns gemacht wurde, weil wir so cool aussahen. Schon erstaunlich, dabei hatten wir nicht mal ne Leggins oder so an. Aber zurück zum Thema Stuttgart.
Heute ist ein Brückentag, kombiniert mit dem guten Wetter heißt das also total überfüllte Königstraße, für mein Empfinden. Ja, gut, ich geb’ es zu, ich kann nicht einkaufen gehen ohne mindestens einmal allen anderen Anwesenden die Syphilis und andere Krankheiten, am besten tödlich, an den Hals zu wünschen, damit keiner mehr dumm in Weg rumsteht oder Müll labert, jemand endlich die nervige Kaufhausmusik ausschaltet und ich nicht vor jedem Kaufhaus von einer Wolke Zigarettenqualm begrüßt werde, bevor mir dann der Kopfschmerz heraufbeschwörende penetrante Duft aus der Parfümerieabteilung, die sich in den meisten Kaufhäusern, die mir bekannt sind, am Eingang befindet, in die Nase steigt. Wahrscheinlich trägt meine eigene Schusseligkeit dazu bei, dass ich mich in Menschenmassen nicht wohl fühle – socially awkward penguin ist praktisch auf mich zugeschnitten.
Entsprechend genervt bin ich am Schlossplatz vorbeigekommen, wo die Wiese von allen möglichen Leuten regelrecht besiedelt war. Bei dem Wetter wäre ich viel lieber an nem ruhigen See oder so was, anstatt in der Sonne zu hocken und nicht mal seine Ruhe zu haben. Sich da zu bräunen (oder was auch immer der Reiz ist) find ich nicht so prickelnd, auch wenn man eine wunderbare Aussicht auf das Neue Schloss hat. Aber ich find Bräunen generell nicht prickelnd, weil meine Haut so hell ist, dass sie die Sonne reflektieren muss, zumindest war das der Erklärungsversuch eines Kumpels auf die Frage warum ich nie braun werde. Und doof in der Hitze rumzuhocken bewirkt bei mir in der Regel Kopfschmerzen. Das einzige Highlight, falls man das so nennen kann, war bis dahin der Typ mit dem T-Shirt auf dem “Black Holes suck” stand, also mehr das T-Shirt als der Typ, bei solcher Nerdigkeit muss ich immer grinsen. Aus Sympathie.
Am Comicladen angekommen hatte ich gar keine Lust mehr auf irgendwas. War sowieso der letzte Punkt (von dreien) auf meiner Liste. Also schnell den Batman-Sonderband geschnappt und bezahlt. Bevor ich den Band in die Tasche packen kann, holt mein Lieblingscomictyp eine Plastiktüte unter der Kasse hervor – eine Batmantüte!
“Extra für dich bestellt.”
Was denkt ihr, wie grinsend ich aus dem Laden raus marschiert bin. (Die Tüten gab’s gaaaanz früher auch immer, dann nur so stinknormale Karstadt-Tüten, die ich aber nie wollte, wozu brauch ich so ne hässliche Tüte, wenn ich sowieso ne Tasche dabei hab? Aber bei ner Batmantüte ist das was anderes, die kann ich sogar wiederverwenden, wenn ich damit fertig bin gibt’s Bilder. NEIN ich bin kein Messie oder so, danke.)

Dienstag
06. Oktober
2009

Stargazers in my head

Eine weitere, relativ ereignislose Woche ist rum. Der Schultrott hat wieder begonnen, die ersten Klausuren werden bald geschrieben und der Sozialstaat wird wahrscheinlich auch nicht mehr das sein, was er mal war.
Ich will wieder nach Giglio. Am Strand liegen und sich schon morgens um halb neun in der Sonne fläzen. Im Meer schnorcheln, das so klar ist, als würde man auf ne Glasscheibe gucken, und nachts mitten in einem Fischschwarm tauchen. Mitten im Wasser auf einem Felsen chillen und von da ins Wasser springen. Die Jungs bekochen und Karten spielen. Abends sofort einschlafen und morgens sofort nach dem Aufwachen wach sein. Mit dem Bus über die Insel fahren und das Meer aus jeder Perspektive sehen, während man verlassene Serpentinenstraßen hoch- und runterfährt. Die Tische von den Terasse auf die Straße tragen und dort grillen. Und vor allem bis spät nachts am Strand, an den Klippen oder in der Bucht liegen, vor allem in der Bucht, drei Leute auf einem Handtuch, und den Sternenhimmel angucken. Den wunderschönen Sternenhimmel mit so vielen und so hellen Sternen, dass es schon fast unwirklich ist. So viele Sternschnuppen, dass man schon vergisst, sie zu zählen. Ich will wieder hin. Ich muss einfach.
 

Montag
03. August
2009

The tired anthem of a loser and a hypocrite

Noch ein Panorama von Giglio, von der Hafenstadt Porto :hihi:
 
Bei Yoko bin ich vorhin auf eine grandiose Aktion gestoßen: Die kreativen Köpfe von cute monstr schenken jedem, der einen Blogeintrag über sie schreibt, ein Startpaket (solange der Vorrat reicht, natürlich). Bei dem Weihnachtsgewinnspiel von themonkeybox habe ich damals auch fast schon einen Gutschein gewonnen. Fast! Abzustauben gibt es supersupersupersüße Buttons und tolle Aufkleber. Außerdem kann man mit ein bisschen Glück ein T-Shirt gewinnen. Wer mitmachen will, klicke bitte hier.
 
Oh wow, 5 Tage Ferien und ich glaube, wenn man alles Kontraprduktive, was ich bisher getan habe, gegen das Produktive aufwiegt, komm ich nicht sonderlich gut weg. Egal! Gut Ding will Weile haben, wie Olli sagt. Und da alle entweder im Urlaub sind der keine Zeit haben, habe ich wiederum genug Zeit, mich spaßigen Dingen wie den 2 ausstehenden GFS und dem Portfolio für Deutsch zu widmen. Ein ironisches “Juhu!”, bitte.
 
Am Samstagabend war ich mit Laura im Kino: The Hangover. Ich habe echt lange nicht mehr so gelacht bei einem Film. Die Schauspieler waren echt super, hat mir sehr gut gefallen. “Ich hab Lust auf McChicken” – auf zu McDonald’s. Dann war es auch schon fast 24 Uhr und wir hatten keine Ahnung, wo die Zeit hin ist. Ich finde es echt wahnsinnig schade, dass der letzte Bus in mein Kaff (das ist ein Linienbus, mit dem eigentlich echt viele Leute fahren!) um 0.10 fährt. Sonst wär das echt noch ein crazy Abend geworden. Gell?
 
Ansonsten gibt es noch nicht viel zu erzählen; ich vermisse Giglio und freu mich auf Ungarn. Sonntage sind die miesesten Tage der Woche! Die Simpsons sind viel witziger auf englisch. Ferien sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

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