Gesehen und inspieren lassen: Petticoat

Montag, 17. Januar 2011

Trotz des grauen Wetters hat es Laura und mich am Samstag auf den Flohmarkt verstoßen. Endlich eine Gelegenheit, meinen neuen Petticoat auszuführen!

Die Inspiration dafür habe ich für eine neue Ausgabe der Webfundstücke in der Hinterhand gehabt, aber ich habe mir überlegt, meine Quellen zusammen mit meinen eigenen Werken zu veröffentlichen, also halb Fundstück- und halb Do it yourself-Beitrag.

Für alle, die noch nichts oder wenig von Petticoats wissen: man zieht sie unter Röcke oder Kleider an, um deren Form und Fall zu beeinflussen, sie sorgen für Volumen.
Bei genügend Lagen können sie auch blickdicht sein und als Rüschenröcke getragen werden – finde zumindest ich.

Meine Lust auf einen Petticoat wurde auf Make it and love it zum ersten Mal geweckt. Das ist schon eine ganze Weile her. Hier berichtete die Autorin von dem Stück, das sie für ihre Tochter gefertigt hat. Ich liebe die kräftigen Farben und den tollen Fall.
Da die Angaben aber für eine Kindergröße sind und zudem noch in Yards und Inches, habe ich mich nur grob an dem Tutorial orientiert.


© make it and love it

Ich habe mich für eine schwarze Variante entschieden, da diese meiner Meinung nach am universellsten und unauffälligsten ist. Außerdem habe ich einen anderen Stoff verwendet, da an einer anderen Stelle davon abgeraten wurde, Tüll für einen Petticoat zu verwenden, da das Material nach dem Waschen seine Form verliert und auch unangenehm auf der Haut sei.


mit zerknittertem Hintergrund und die Aufmerksamkeit dem Bildschirm schenkend.

Zum Vergleich: beides Mal mit selbstgenähtem Rock (der aber zu einfach ist, als dass ich ihm einen eigenen Eintrag gewidmet hätte), links ohne Petticoat und rechts mit.


das Treiben auf dem Bildschirm ist immer noch spannender als die Kamera.

Und viel edler fühlt es sich auch an! :D Ich kann es kaum erwarten, ihn zusammen mit meinem Rockabilly-Kleid zu tragen.

Webfundstücke 01

Dienstag, 31. August 2010

Zusammen mit dem neuen Layout* bringe ich euch die erste Liste der Webfundstücke. Hier habe ich ja schon meine ersten Gedanken dazu geäußert. Ich denke, die Struktur wird sich noch ändern, weil ich ein kleiner Perfektionist bin und erst noch austüfteln muss, wie mir diese Art von Eintrag am besten gefällt.

*Mir war nach Abwechslung, deswegen ist das Layout anders als meine vorherigen. Femininer und kritischer, wenn man es so beschreiben kann. Das gleiche könnte man auch über mich sagen – aber Outfitposts und Schminke werdet ihr trotzdem hier nicht finden, das bleibt beim Alten.
Ich werde aber über Themen schreiben, die ich hier bisher nicht angesprochen haben, die gehen aber eher in die Richtung Gesellschaft und Medien.
Ich hoffe ich halte es auch durch, mehr über Selbstgemachtes zu berichten.

Ich habe mir gedacht, dass ich mich bei den Fundstücken nicht auf Nähzeug beschränken werde, weil es erstens so viele Sachen gibt, die ich nachmachen möchte oder inspirierend finde, die gar nichts mit Nadel und Faden zu tun haben und zweitens der Großteil meiner Leser über keine Nähmaschine oder große Nähkenntnisse zu verfügen scheint.

Los geht’s also mit Runde eins.

Für mich sind Kassetten ein unersetzbarer Teil meiner Kindheit, und wie cool ist bitte dieser Geldbeutel? Zwar würde ich dafür keine meiner geliebten Die Drei ???-Kassetten opfern, aber ich habe hier noch unbespielte Kassetten rumliegen, da würde es mir auch nichs ausmachen, wenn das Teil sich nach einer Weile in seine Bestandteile auflöst.

Bevor mein neues Handy (inkl. Kopfhörer) meinen Mp3-Player abgelöst hat, hatte ich ständig das Problem, dass das linke und rechte Kabel meiner Ohrhörer sich irgendwann getrennt haben. Ich hatte also zwei lange Kabel am Körper, mit denen ich ständig an der Jacke, Tasche, etc. hängen geblieben bin und mir so selbst die Hörer aus den Ohren gerissen habe. Außerdem haben sich die Teile in der Tasche und im Rucksack schrecklich verheddert und verknotet.
Bei meinen neuen Ohrhörern kann das nicht mehr passieren, aber ich finde die Idee der Reißverschlusskopfhörer genial. Damit wär mir viel erspart geblieben!

Ich besitze keine tolle Kamera, bei dem einem irgendwann der Arm schwer wird, aber ich finde diese buten Kameratrageriemen so toll, dass ich mir auch einen für meine mittlere-Qualität-Digicam machen werde. Auf Make it & love it ist eine Anleitung, wie man seinen eigenen Riemen aufpeppen kann, wer ihn aber nicht einnähen möchte (so würde es mir gehen), kann sich auch einen eigenen nähen.

Würde sich meine Nähutensiliensammlung nicht auf zwei Kistchen von Ikea erstrecken, würde ich diese Aufbewahrungsbox nachmachen. Ich liebe bunte, zusammengewürfelte Stoffe. Und ich weiß, dass da “Child’s sewing kit” steht, aber wen juckt das? Bunte Stoffe inspirieren mich und Ordnung ist das halbe Leben. Zumindest für mich.

Bei meinem Batmangeldbeutel habe ich mich von dem Tutorial inspirieren lassen. Auch hier sieht man wieder: Bunte Stoffe → Nachmachfaktor.

Hier habe ich noch eine total simple aber geniale Stiftebox gefunden. Allein schon vom Bild ist es offensichtlich, was man tun muss. Außerdem habe ich einen hilfreichen Artikel über Nähmaschinenfüße gefunden. Auch hilfreich fand ich den Artikel Ten ways to ruin your sewing. Für Leute wie mich, die nie Haushaltskunde oder wie das heißt hatten, und durch trial and error Nähen gelernt haben oder lernen, ein sehr guter Ausgangspunkt.

Mir ist erst im Nachhinein aufgefallen, dass ich nur englische Tutorials benutze. Ich finde einfach, dass es mehr liebevoll gestaltete englischsprachige Tutorials gibt. Wer schlecht englisch kann, hat somit auch die Gelegenheit, seine Sprachkenntnisse zu verbessern. :P

Soll ich beim nächsten Mal alles unter einen Weiterlesen-Link packen? Mich stört es nicht, wenn Bilder auf der Hauptseite sind, ich habe sie ja verkleinert, damit die Seite nicht ewig lädt. Andererseits hat man dann immer so einen Ewiges-Scrollen-Erlebnis. Was meint ihr?

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