Ein komisches Gefühl, auf einmal wieder so was wie Freizeit zu haben, nachdem man die ganzen Ferien nur gelernt und seine GFS vorbereitet hat. Die letzte “Lernarbeit” in diesem Halbjahr ist geschrieben – Mathe, lief schlecht. Yeah… – und nach der Philosophiearbeit nächsten Freitag folgen erst mal ein paar Wochen Verschnaufpause.
Jedenfalls kam ich ganz euphorisch heim (weil ich die schlechte Arbeit verdrängt habe) – und wusste nicht, was ich machen sollte. Harri ging es genauso, hat er mir später erzählt. Naja. Abends ging’s ins Lehmann, endlich mal wieder, auch wenn weder Martin noch Jarkko und Laura dabei waren und ich mit meinem anderen guten Kumpel zur Zeit irgendwie kaum rede. Entsprechend war auch der Abend. Nicht schlecht, aber auch nicht super. Relativ lange Schlange vor dem Club, aber drinnen war es überraschend leer, zumindest hätten wir erwartet, dass es viel voller sein würde, gemessen an den Leuten, die sich anstellten.
Auf dem Hinweg hab ich noch Catha und den großen Bruder eines Klassenkameraden getroffen, haha, dann musste ich wenigstens nicht alleine in die Stadt fahren und warten, bis meine Freunde eintreffen.
Wie gesagt, der Abend war zwar nicht so der Bringer, was ich aber schon vorhergesehen habe, aber dank Harri war es jedenfalls nicht langweilig.
Heute war ich zum ersten Mal seit Wochen wieder in der Stadt – mit Harri, haha. Ich hab mein Monatsritual (Batmancomic kaufen) erfüllt und dann sind wir zu Starbucks.
Jetzt habe ich genug Lektüre, um das ganze Wochenende durchzulesen: GeoEpoche, GEO, Batman und der neue Band von Kai Meyer.
Bin dann mal lesen.
Was für ein Tag! Also gestern. Heute ist, wie man vermuten kann, noch nicht wirklich Erwähnenswertes passiert.
Angefangen hat der Freitag mit meiner Kunst-GFS: ich habe zusammen mit einer Klassenkameradin eine Performance zu Carpe Diem/Vanitas gemacht. Viel Stress für 15 Punkte, also hat sich’s wohl gelohnt. Meine Lehrerin war so begeistert, dass sie uns am liebsten mehr als 15 Punkte gegeben hätte.

Martin durfte auf meinen Wunsch auch zugucken, obwohl er eigentlich Geschichte gehabt hätte. Später kam seine Lehrerin – die auch unsere Klassenlehrerin ist – mit dem ganzen Geschichtskurs, weil sie die Performance auch gerne gesehen hätte. Also haben wir das ganze noch mal vorgeführt.
Nach der Schule war ich so k.o., dass ich nach der Fahrstunde heim kam, duschen gegangen bin (um endlich die letzten Reste des Totenkopf-Make Ups loszuwerden) und mich ins Bett gelegt habe. Jedoch nicht für lange, weil mein Handy geklingelt hat. Es war Martin: “Hast du Lust zu jammen?” Was für eine Frage!
Zwanzig Minuten später standen Martin, sein Verstärker und seine Gitarre in meinem Zimmer. Jammen mit Kaffee und Kuchen, haha. Gespielt haben wir z.B.
Jesus of Suburbia von Green Day oder
Atwa von SOAD. Verdammt praktisch, wenn man Bass spielt und der beste Freund Gitarrist ist.
Ins Lehmann ist Martin diesmal leider nicht mitgekommen, aber ich war heute auch nicht sonderlich lange da. War immer noch ziemlich kaputt vom GFS-Stress und hatte keine Lust, möglicherweise bei dem Regen wieder heimlaufen zu müssen, weil Max und Co. auf einmal einfällt, dass sie gehen wollen und kein Bus mehr zu mir fährt.
War aber bis auf ein paar Ausnahmen sehr cool diesmal. The Pogo Brothers live @ Lehmann, haha.
Pläne für’s Wochenende: Lernen und mein Portfolio machen. Klingt doch gut. Nicht. Außerdem muss ich mir noch
1984 von Martin ausleihen; ist unsere neue Schullektüre.
Genau so sah der Ort, an dem wir uns am Sonntag aufgehalten haben, aus: Wie ein Drogenlabor oder eine Geldwäscherei. Das wäre aber ziemlich makaber gewesen, immerhin saßen wir den halben Tag im Keller der Grundschule Stammheim. Und da das jetzt etwas seltsam klingt (aber sehr gut zu uns passen würde!), hole ich etwas weiter aus.
Im Zuge des Deutschportfolios, das wir zum Thema Liebeslyrik anfertigen müssen, gilt es, zwei Aufgaben kreativ umzusetzen. Die eine habe ich fast fertig, die andere wurde am Sonntag beendet. Meine Idee war es, den Killers-Song Jenny was a friend of mine mit Fotos umzusetzen. Das Resultat ist echt umwerfend, dank den tollen Schauspielkünsten von Harri, Max und Jarkko. Dank Lauras Mama durften wir den Keller der Grundschule als Location nehmen.
Da ich ja am Sonntag Geburtstag hatte, hat der Tag mir doppelt Spaß gemacht; mit den liebsten Freunden an ‘nem obskuren Ort rumhängen, wem gefällt das nicht? Dank dem Laptop hatten wir Musik und dank mir Schoko-Banane- und Apfel-Zimt-Muffins, die im Nu weg waren. Und von Laura habe ich ein total schönes Geschenk bekommen, vielen vielen Dank nochmal, leider kann ich zur Zeit kein Foto machen, da meine Cam in Reperatur ist.
Jedenfalls war es einer der besten Geburtstage, die ich hatte (gut aussehende junge Männer in Anzügen, was will man mehr?) dank Martin, Laura, Max, Harri und Jarkko. Danke, ihr seid die Besten!
Am Freitag wird erst mal im Lehmann nachgefeiert, in die Ferien reingefeiert, wie auch immer. Haben wir uns verdient, die Klausur über Kafkas “Der Prozess” heute war doof (bzw., in Harris und Max’ Fall, über Goethes “Faust”, und ich hätte so gerne getauscht!).
Mein wissbegieriges Ich freut sich jetzt über den Genuss des GEO-Abonnements und macht es sich mit der Novemberausgabe gemütlich. Cheerio!
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