Donnerstag
10. März
2011

Holy bobbin, Batman!

Ich bin mir nicht sicher, was die korrekte Bezeichnung des im Folgenden vorgestellten Kleidungsstücks betrifft. Ein Cape ist es wohl nicht, auch wenn der Begriff mir gefällt. Wahrscheinlich trifft es Bolero eher, oder einfach zu kurzer Pullover. Der Einfachheit halber lege ich mich für diesen Beitrag auf “Cape” fest, passt schließlich auch besser zum Thema Batman.

Ich habe das Teil schon vor einer ganzen Weile (vor Jahren? Ich weiß sicher, dass ich das Cape in der Oberstufe getragen habe) fertig gestellt, aber war dann im Dilemma gefangen, dass meine Kamera mich mit ihren schlechten Bildern in den Wahnsinn getrieben hat und ich nach jedem Versuch so frustriert war, dass ich keine Lust mehr hatte, das Cape zu präsentieren. Für Selbstaufnahmen ist meine kleine Digicam einfach nicht zu gebrauchen und hat zumindest in diesem Punkt ausgedient.

Vorhang auf! (und ein kleiner DIY-Tip) »

Freitag
25. Februar
2011

Mit einer großen Kamera kommt große Verantwortung.

Naja, zumindest bei mir, denn einer meiner ersten Gedanken nach dem Auspacken war “und wie transportiere ich das ab jetzt Teil am besten?”.
Eine Kameratasche die von der Größe der Kamera her passen würde habe ich zwar – die war mal bei einem Zweierset von Aldi dabei, ich brauchte die kleinere der beiden – nur das Objektiv würde nicht rein passen. Schon gar nicht an der Kamera dran, was doppelt unpraktisch ist wenn man jedes Mal, wenn man die Kamera nicht exponiert um den Hals baumeln haben will, das Objektiv abschrauben muss. Umständlich und nicht unbedingt kamerafreundlich, weil es draußen viel leichter zu Verschmutzung durch Sand, Staub und so weiter kommen kann, sagt die Anleitung.
Eine Kameratasche kaufen wollte ich nicht, erstens sehe ich es nicht ein, so viel Geld zu bezahlen, Qualität hin oder her, wenn ich in den nächsten zehn Jahren nicht vorhabe, auf Fotosafari zu gehen oder mit der Kamera den K2 zu besteigen.
Die für mich logische Schlussfolgerung lautete also: selber machen. Nach einigen Überlegungen zu Form, Material, Innen-/Außentaschen und Stabilität kam mir das Vorhaben aber wieder zu umständlich vor. Zudem war ich mir auch nicht mehr sicher, ob eine Kameratasche für mich wirklich ideal wäre. Wie ich mich kenne würde ich noch eine zweite Tasche mitnehmen müssen, für Geldbeutel, Trinken, etc.
Also lautete die neue Frage eher: wie nehme ich die Kamera am besten in meiner Tasche mit?


 

 

Die äußeren Stoffe sind alles Reste. Gepolstert wird der Beutel durch eine Lage dickes Fleece, das mal eine Decke von Ikea war. Der schwarze Stoff innen war mal ein altes schwarzes T-Shirt, das ansonsten in die Altkleidersammlung gewandert wäre.
Obwohl der Beutel sehr einfach gehalten ist, finde ich ihn super, weil er durch die Lage Fleece im Inneren so weich ist. :stare:
Die Objektive haben natürlich auch eine Schutzvorrichtung gebraucht:

 

 

 

Erinnert das noch jemanden an den Sigg-Flaschen-Trend in der Grundschule?

Und alles passt in den großen Beutel, der in meine Tasche passt und sogar etwas Platz für anderes Zeug lässt.

Um den DIY-Eintrag auch noch zu einem Fundstück-Eintrag zu machen, habe ich einen Link rausgesucht, der vielleicht dem ein oder anderen weiterhelfen könnte oder einfach auf neue Ideen bringt. Ich bin im Prinzip genauso vorgegangen: Easy Drawstring Bag auf purlbee.com.

Montag
17. Januar
2011

Gesehen und inspieren lassen: Petticoat

Trotz des grauen Wetters hat es Laura und mich am Samstag auf den Flohmarkt verstoßen. Endlich eine Gelegenheit, meinen neuen Petticoat auszuführen!

Die Inspiration dafür habe ich für eine neue Ausgabe der Webfundstücke in der Hinterhand gehabt, aber ich habe mir überlegt, meine Quellen zusammen mit meinen eigenen Werken zu veröffentlichen, also halb Fundstück- und halb Do it yourself-Beitrag.

Für alle, die noch nichts oder wenig von Petticoats wissen: man zieht sie unter Röcke oder Kleider an, um deren Form und Fall zu beeinflussen, sie sorgen für Volumen.
Bei genügend Lagen können sie auch blickdicht sein und als Rüschenröcke getragen werden – finde zumindest ich.

Meine Lust auf einen Petticoat wurde auf Make it and love it zum ersten Mal geweckt. Das ist schon eine ganze Weile her. Hier berichtete die Autorin von dem Stück, das sie für ihre Tochter gefertigt hat. Ich liebe die kräftigen Farben und den tollen Fall.
Da die Angaben aber für eine Kindergröße sind und zudem noch in Yards und Inches, habe ich mich nur grob an dem Tutorial orientiert.


© make it and love it

Ich habe mich für eine schwarze Variante entschieden, da diese meiner Meinung nach am universellsten und unauffälligsten ist. Außerdem habe ich einen anderen Stoff verwendet, da an einer anderen Stelle davon abgeraten wurde, Tüll für einen Petticoat zu verwenden, da das Material nach dem Waschen seine Form verliert und auch unangenehm auf der Haut sei.


mit zerknittertem Hintergrund und die Aufmerksamkeit dem Bildschirm schenkend.

Zum Vergleich: beides Mal mit selbstgenähtem Rock (der aber zu einfach ist, als dass ich ihm einen eigenen Eintrag gewidmet hätte), links ohne Petticoat und rechts mit.


das Treiben auf dem Bildschirm ist immer noch spannender als die Kamera.

Und viel edler fühlt es sich auch an! :D Ich kann es kaum erwarten, ihn zusammen mit meinem Rockabilly-Kleid zu tragen.

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