Freitag
10. Juni
2011

Jenny rettet junge Männer vor leeren Kühlschränken.

Die letzten Tage waren was das Wetter angeht ja eher kühl. Viele Wolken und teilweise Regen und Gewitter. Eigentlich kommt mir das ja immer recht gelegen, da ich überhaupt nicht gut mit Hitze klarkomme. Andererseits etwas ärgerlich, weil ich dann nicht meine neuesten Kreationen ausführen konnte.
Über die Burda Style 6/11 und das Kleid, das ich nach einem Schnittmuster aus dem Heft genäht habe, habe ich ja bereits berichtet. Das Mai-Heft befindet sich auch in meinem Besitz; schon länger hatte ich vor, die Shorts aus der Ausgabe nach zu nähen, bin aber erst vor kurzem dazu gekommen.


Aus Gründen der Faulheit gibt es vorerst nur ein Spiegelfoto.
Die Shorts sind aus schwarzem Stretch-Jeansstoff, total super, muss ich zugeben. Der Stoff ist schön leicht und flexibel und war toll zu verarbeiten. Hat zwar ziemlich gefranst, aber okay, damit musste ich leben. Irgendwie hat der Stoff auch etwas Seriöses, werde ich bestimmt nochmal bestellen für andere Hosenprojekte.
Reißveschluss nähen ging erstaunlich gut. Die Anleitung war mal wieder eher durchwachsen, vielleicht liegt es auch an mir, aber ich musste oft improvisieren, da ich mit den Beschreibungen nicht immer zurecht kam.
An der Rückseite sind zwei Abnäher, finde ich gut, weil die eine schöne Form geben. Außerdem hat die Shorts Taschen, was enorm wichtig ist für mich, weil ich gerne viel in der Hosentasche rumtrage um möglichst auf Taschenrumschleppen verzichten zu können.
Alles in allem bin ich zufrieden und kann mir vorstellen, das Schnittmuster nochmal zu verwenden, vielleicht reicht es dann auch, wenn ich eine Größe kleiner nehme.

Gestern habe ich wieder mal einen Theaterbesuch gemacht und unsere Schauspieler mit Selbstgebackenem (und dem Rezept dazu) überrascht. Versprochen ist immerhin versprochen. Und ich liebe es Menschen eine Freude zu machen! :) Außerdem ist das neue Spielzeitbuch erhältlich, das ich mir auch geholt habe. Ich freue mich total auf die neue Spielzeit, allein schon die Aufmachung und das Motto lassen mein Herz höher schlagen.
Piece of cake

Piece of cake

Samstag
04. Juni
2011

Second Hand-Laden-Tour

Ich dachte ja, die Vorstellung gestern sei die letzte unseres Stückes, die ich mir angucken werden, immerhin war ich ja bei fast jeder Probe dabei und kann die Chortexte fast auswendig mitsprechen.
Einer unserer Schauspieler meinte Anfang der Woche, das Stück würde ja immer besser werden, weswegen sich erneute Besuche durchaus lohnen würden. Recht hat er! Ich war überrascht, wie begeistert ich von der Vorstellung war. (Mal ehrlich, als würde ich jemals gelangweilt davon sein!) Weitere Besuche werden definitiv folgen, allein schon, weil ich versprochen habe, wieder Selbstgebackenes (und das Rezept dazu) mitzubringen. :flower:

Am Mittag waren Laura und ich auf einer Second Hand- und Stoffladen-Tour. Die Ausbeute war super und wir können jetzt Karstadt endgültig als unseren Kurzwaren- und Stoffdealer abhaken.
Mittags haben wir dann mit Melone und Couscous am Feuersee gepicknickt.
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Stoff haben wir keinen gekauft, die Auswahl war einfach zu groß, deshalb heben wir uns das für konkrete Projekte auf.
Second Hand-technisch habe ich eine schwarze Weste (nicht abgebildet, da in der Wäsche) und ein meiner Meinung nach sehr cooles, asymmetrisches Oberteil erstanden, Laura eine Sonnenbrille im Hippiestil und braune Lederschuhe mit interessanter Besohlung.
Second Hand treasures

Second Hand treasures

Noch ein Vorteil meiner Zeit am Theater: ich kenne jetzt endlich einige bessere Anlaufstellen, was Second Hand-Sachen betrifft.
Für alle in und um Stuttgart und diejenigen, die es sonst noch interessiert, gibt es nach dem Link eine kleine Adressenliste der Second Hand-Shops in Stuttgart, die ich kenne.
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Sonntag
22. Mai
2011

Angekommen

Es hat Klick gemacht und ich weiß jetzt, was mir die ganze Zeit gefehlt hat. Ich weiß jetzt, wo ich zuhause bin.

Wenn du zweieinhalb Monate um halb neun Uhr morgens aus dem Haus gehst und erst um elf Uhr abends wiederkommst, tagelang keine Zeit hast deine Mails zu checken und das Gefühl hast, nur zum Schlafen daheim zu sein, die erste Vesperpause irgendwann um halb fünf machst, und trotzdem jeden Morgen aufstehst und dich auf deine Arbeit freust, gut gelaunt bist und schon mit einem Grinsen in der Bahn sitzt weil du einfach unglaublich Bock auf den Job hast, muss das wohl was bedeuten, oder?

Weil Freiheit das höchste Gut ist, nicht Sicherheit

Gestern Abend hatte unser Stück Premiere. Auch wenn wir unvorteilhafte Plätze hatten war das egal, immerhin kannte zumindest ich das Stück ja schon fast auswendig und werde es mir auch nochmal anschauen. Vielleicht wieder mal von hinter der Bühne. Hat auch seinen Charme mit den Schauspielern hinten zu sitzen.

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Metropolis/The Wrench Monkey Gang

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Die Premierengeschenke waren grandios. Irgendwie haben wir uns alle unabhängig voneinander das gleiche Zitat ausgesucht und auf die “Toi, Toi, Toi”-Karten geschrieben (“Scheiße verdammter Scheißdreck!”). Und einen Kunstband über Feminismus und Kunst habe ich geschenkt bekommen. Könnte passender nicht sein.

Ich bin verdammt traurig dass die wunderbare Zeit vorbei ist. Der ganze Stress und Ärger, der sich aber im Endeffekt immer gelohnt hat, schweißt eben zusammen.
Aber: am Theater sieht man sich immer zweimal.

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